WHO: WHO, Glaubenspartner und nationale Regierungen – Unterstützung der nationalen Reaktionen auf COVID-19

Vivian Mugarisi, Communication Officer, WCO Simbabwe moderiert während der Simbabwe-Fallstudiensitzung der globalen Konferenz

Die Pandemie hat die Bedeutung von Partnerschaften bei der Reaktion auf gesundheitliche Notlagen deutlich gemacht. Das Team des WHO-Informationsnetzwerks für Epidemien (EPI-WIN) stellt Partnerschaften zwischen der WHO, Glaubenspartnern und nationalen Regierungen in der globalen Konferenz zur Stärkung nationaler Reaktionen auf gesundheitliche Notlagen, die gemeinsam mit Religions for Peace veranstaltet wird, in den Mittelpunkt.

Die Konferenz befasst sich mit den unterschiedlichen Beiträgen von Glaubenspartnern zur COVID-19-Reaktion, einschließlich der Bereitstellung von spiritueller Betreuung, der Zusammenarbeit mit nationalen Regierungen und der WHO zur Unterstützung nationaler Reaktionen und ihrer instrumentellen Arbeit, die sich für die Gleichberechtigung, den Zugang und die Aufnahme von Impfstoffen einsetzt.

Im Oktober fanden vier Veranstaltungen zur Seelsorge in Krisenzeiten statt. Podiumsteilnehmer aus der ganzen Welt kamen zusammen, um Erfahrungen und Lehren aus der COVID-19-Pandemie auszutauschen – darunter Erfahrungen in der Arbeit als Seelsorger, in der Palliativpflege, der Bereitstellung von spiritueller und psychischer Gesundheitsversorgung und der Bereitstellung von Sozialfürsorge in Gemeinschaften. Die Veranstaltungen lenkten die Aufmerksamkeit auf die breite und wirkungsvolle Rolle, die Glaubensführer, Organisationen und Gemeinschaften in dieser kritischen Zeit gespielt haben.

Die neu veröffentlichte Strategie der Weltgesundheitsorganisation zur Einbeziehung von religiösen Führern, religiösen Organisationen und Glaubensgemeinschaften in gesundheitliche Notlagen umreißt die Verpflichtung, weiterhin zusammenzuarbeiten, damit mehr Menschen besser geschützt sind und sich einer besseren Gesundheit und einem besseren Wohlbefinden erfreuen. Die Strategie ist ein Meilenstein für die Stärkung der Zusammenarbeit und der nationalen Reaktionen, deren Bedeutung in Länderfallstudien gezeigt wurde, die auch während der Konferenz hervorgehoben wurden.

Fallstudien aus Kenia und Simbabwe untersuchten die innovativen Wege, in denen diese drei Akteure zusammenarbeiten, um Fehlinformationen und Misstrauen, Kommunikation, psychologische, mentale und soziale Bedürfnisse, Förderung von Schutzmaßnahmen, Zugang zu und Akzeptanz von Impfstoffen anzugehen.

Vivian Mugarisi, Communication Officer, WCO Simbabwe moderiert während der Simbabwe-Fallstudiensitzung der globalen Konferenz

In Kenia gelten Kultstätten als eine der vertrauenswürdigsten Informationsquellen. In Anerkennung der Tatsache, dass Glaubenspartner im Mittelpunkt der Reaktion stehen, initiierte die kenianische Regierung die Einrichtung des Interreligiösen Rates von Kenia. Dr. Salim Hussein, Leiter der primären Gesundheitsversorgung des kenianischen Gesundheitsministeriums, stellte fest, dass „viele Umsetzungen nicht möglich gewesen wären, wenn die Partner der religiösen Bruderschaft uns [das Gesundheitsministerium] nicht ergänzt hätten.“

By working together, faith partners, WHO and the MOH, protect and save lives as places of worship and health facilities adhere to protocols and guidelines, health messages are technically accurate and tailored to different faiths, and communities are engaged, including for vaccination.

Together WHO, the MOH, UNICEF and faith partners in Zimbabwe hosted a series of trainings for faith leaders and communities. Reverend Dr Kenneth Mtata, General Secretary of Zimbabwe Council of Churches (ZCC), explained that “We have learnt a lot from this [pandemic]. We need to redefine and strengthen the relationship between faith-based organizations, WHO, UNICEF and MOH because we have a lot to do in common.

The new WHO strategy seeks to support this intention to strengthen collaboration both now, as the COVID-19 pandemic continues to impact communities around the world, and in the future as we collectively prepare for other health crises.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)