WHO: WHO diskutiert mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments Ansätze zur Stärkung der Krebsbemühungen

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Letzte Woche traf sich die WHO mit Mitgliedern des Sonderausschusses zur Krebsbekämpfung (BECA) des Europäischen Parlaments, um die aktuelle und zukünftige strategische Ausrichtung der Krebsbekämpfungsagenden der WHO und der Europäischen Union zu erörtern.

Während des Treffens, das an zwei Sitzungen stattfand, eine am Hauptsitz der WHO in Genf, Schweiz, und eine zweite in den Büros der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon, Frankreich, wurden die Schlüsselelemente des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung wurden ebenso vorgestellt wie die Schlüsselbereiche der WHO-Arbeit zum Thema Krebs. Der Beating Cancer Plan umfasst ein umfassendes Angebot an Aktivitäten zur Vorbeugung, Behandlung und Betreuung von Krebs. Der Fokus der WHO auf Krebs wurde in den letzten Jahren geschärft und Aktivitäten werden jetzt im Rahmen von drei neuen globalen Initiativen zu Gebärmutterhals-, Kinder- und Brustkrebs durchgeführt. Diese Initiativen unterstützen nicht nur bereits mehr als 50 Länder, sondern bieten auch eine solide Plattform für beschleunigte Maßnahmen zur Prävention und Behandlung anderer nichtübertragbarer Krankheiten.

Zu den Diskussionsthemen während der Sitzungen gehörten die Verringerung von Risikofaktoren für Krebs wie Tabak, Alkohol und ungesunde Ernährung; die Umweltrisikofaktoren für Krebs wie Luftverschmutzung und Pestizidbelastung; Verbesserung des Zugangs zu medizinischer Versorgung für alle, die diese benötigen, einschließlich des zuverlässigen Zugangs zu unentbehrlichen Krebsmedikamenten; und Forschung zu Krebs im Kindes- und Jugendalter sowie zu seltenen Krebsarten. Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit wurden erkannt, einschließlich der Bemühungen zur Unterstützung eines verstärkten politischen Engagements für Krebs und zur Aufrechterhaltung von Krebsdiensten während der COVID-19-Pandemie.

„Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit“, sagte Dr. Bente Mikkelsen, Direktorin der WHO-Abteilung für nichtübertragbare Krankheiten, nach den Treffen. „Die Bemühungen des BECA-Komitees, sicherzustellen, dass die europäische Reaktion auf Krebs dem Leiden, das die Krankheit verursacht, angemessen ist, ist bewundernswert. Die WHO freut sich sehr auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Institutionen der Europäischen Union wie dem Europäischen Parlament für eine verbesserte und gleichberechtigtere Krebsbekämpfung sowohl in Europa als auch innerhalb der Länder.“

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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