Wer zuletzt sticht, erwischt am meisten Malaria-Erreger

25. November 2020 | Gastkommentare | 0 Kommentare

Lausanne (APA/ag) – Schweizer Forschende haben herausgefunden, dass diejenigen Stechmücken oder Gelsen, die zuletzt das Blut eines an Malaria erkrankten Tiers saugen, sich am meisten Erreger einfangen. Das berichten sie im Fachmagazin „Proceedings B“ der Royal Society. Malaria wird vom sogenannten Plasmodium verursacht. Dieser einzellige Parasit nistet sich in rote Blutkörperchen ein und zerstört diese. An der Infektionskrankheit sterben jährlich über 400.000 Menschen.

Das Team um Philippe Christe von der Universität Lausanne zeigte nun, dass die Reihenfolge, in der Moskitos ein krankes Tier stecken, die Ausbreitung der Krankheit beeinflusst. In Feldbeobachtungen entdeckten sie, dass wenige Stechmücken eine große Zahl von Malariaparasiten in sich tragen. Das sind sozusagen die Superspreader unter den Insekten. Die meisten anderen aber sind fast völlig frei von den Erregern.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)