Wehsely: GuKG Novelle bringt wichtige Verbesserungen für MitarbeiterInnen in der Pflege

Wien hat von Anfang an rasche Umsetzung unterstützt

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Wien (OTS) – „Wien hat sich von Beginn an für eine rasche Umsetzung der GuKG Novelle und damit für eine Stärkung der beruflichen Situation von MitarbeiterInnen in der Pflege eingesetzt „, begrüßt Stadträtin Sonja Wehsely Dienstag nach dem Beschluss im Ministerrat die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG). Die Novelle bringt eine Aufwertung des gehobene Dienstes durch die Akademisierung und erweitere Kompetenzen, die Schaffung der Pflegefachassistenz, die den gehobenen Dienst entlasten wird und gemeinsam mit der Pflegeassistenz werden alle drei Berufsgruppen durch die GuKG Novelle um die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bereinigt.

Die Stadträtin verweist auf die besondere Rolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, die wichtige PartnerInnen für das Funktionieren des Gesamtsystems sind. „Zentral ist, dass mit der Novelle die Tätigkeiten der MitarbeiterInnen neu geordnet und die Kernkompetenzen gestärkt werden, bzw. dass das System durchlässiger wird. Das bringt für die MitarbeiterInnen innerhalb des Systems mehr Möglichkeiten und Chancen“, so Wehsely.

Der Krankenanstaltenverbund als größter Ausbildner und Arbeitgeber in diesem Bereich hat sich während des gesamten Prozesses aktiv eingebracht: „Besonderer Dank gilt auch den Expertinnen und Experten des Wiener Krankenanstaltenverbundes, die durch ihre inhaltliche Unterstützung von Beginn an einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung der Gesetzesnovelle geleistet haben“ hält die Stadträtin fest.

Die Stadt Wien bietet im Jahr 700 neue Ausbildungsplätze im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege an und geht dabei auch neue Wege. So organisiert Wien in Kooperation mit dem FH Campus Wien seit Herbst 2015 das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an 2 ausgewählten Krankenpflegeschulen als Pilotprojekt. „Wien bereitet sich rechtzeitig auf die immer älter werdende Bevölkerung vor. Durch den Einstieg des Krankenanstaltenverbundes in den FH-Bereich erfolgt ein richtungsweisender Impuls für die bundesweite Vereinheitlichung der GuKG-Ausbildung in ganz Österreich und damit ein wichtiger Schritt zur weiteren Professionalisierung des Pflegeberufes innerhalb der Gesundheitsberufe“, erklärt Wehsely abschließend.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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