US-Warnung vor Kinderkrankheit im Kontext mit Covid-19

15. Mai 2020 | Covid19 | 0 Kommentare

Washington (APA/ag) – Gesundheitsexperten in den USA haben vor einer seltenen Blutgefäßerkrankung bei Kindern im Kontext mit dem Coronavirus gewarnt. Krankenhäuser, in denen Minderjährige mit Symptomen des multi-entzündlichen Syndroms bei Kindern (MIS-C) behandelt würden, müssten diese Fälle an die zuständigen Gesundheitsbehörden melden, forderten die US-Zentren für Prävention und Krankheitskontrolle (CDC).

In Frankreich starb erstmals ein Kind an den Folgen des mysteriösen Syndroms. Erstmals hatten aber Ärzte in Großbritannien im April auf das Syndrom hingewiesen, das Ähnlichkeiten mit dem seltenen Kawasaki-Syndrom aufweist. Inzwischen wurde es auch bei mehr als hundert Kindern in New York nachgewiesen, drei von ihnen starben. Die CDC-Experten forderten Ärzte dazu auf, bei Todesfällen von Kindern, die nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren, eine MIS-C-Erkrankung zu erwägen. Es sei bisher aber nicht gesichert, dass das Syndrom nur bei Kindern auftreten könne.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)