Überschwemmungen im Südsudan

Pibor, Südsudan, 17. Oktober 2019. Das Hochwasser hat auch ein Gesundheitszentrum von Ärzte ohne Grenzen überschwemmt

Die Bevölkerung im jüngsten Land der Welt leidet seit Jahren unter bewaffneten Konflikten. Nun gefährden schwere Überschwemmungen zusätzlich die Lebensgrundlage Hunderttausender. Am 30. Oktober hat die Regierung des Südsudan in 27 Regionen den Notstand ausgerufen. Grund sind die schwersten Überschwemmungen seit Menschengedenken. Alleine in der Region Ulang sind 25.000 Menschen von den Folgen der Überschwemmung betroffen, 15.000 wurden durch die Naturkatastrophe vertrieben. Landesweit sind Schätzungen zufolge mehr als 900.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen, 600.000 benötigen sofortige humanitäre Hilfe.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallteams von Ärzte ohne Grenzen sind rund um die Uhr in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Darunter auch die österreichisch-französische Krankenschwester Lisa Janin, die die Hilfe in der Region Ulang koordiniert.

Markus Golla
Über Markus Golla 7413 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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