Statistik – Flugreisen: Covid-19-Gefährdung höher als Absturzrisiko

Aktuelle Daten und Forschungsergebnisse verwendet © APA (dpa)

Cambridge (Massachusetts) (APA) – Flugreisen könnten – ähnlich wie Kreuzfahrten – in Covid-19-Zeiten gefährlich sein. Das SARS-CoV-2-Risiko ist aber laut US-Statistiker Arnold Barnett relativ gering. Zwei Stunden US-Inlandsflug könnten zu einem Covid-19-Todesfall pro 400.000 bis 600.000 Passagieren führen. Das Risiko sei ähnlich wie bei zwei Stunden Tagesaktivität am Boden, heißt es in einer Preprint-Studie.

„Wir verwenden aktuelle Daten und Forschungsergebnisse, um die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, mit der sich ein Reisender auf einem US-Inlandsflug von zwei Stunden eine Covid-19-Erkrankung zuziehen könnte: in Fällen, in denen alle Sitze belegt sind und bei Flügen, in denen alle bis auf die Mittelsitze besetzt sind“, schreibt Barnett von der Sloan School of Management (Cambridge) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Studie, die noch nicht per Peer Review begutachtet worden ist.

Demnach würde eine Strategie, bei der die Mittelsitze in Flugzeugen frei wären, zu einem Übertragungsrisiko von eins zu 7.700 führen, wenn sich ein SARS-CoV-2-Infizierter in unmittelbarer Nähe befindet. Bei voll besetztem Flugzeug erhöhe sich die Gefährdung auf eins zu 4.300. Das würde schließlich bei einem völlig ausgebuchten Zwei-Stunden-Flug innerhalb der USA zu einem Todesrisiko von eins zu 310.000 führen.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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