Schokolade am Morgen hilft beim Abnehmen

Brigham and Women's Hospital hat Versuche mit Frauen nach der Menopause durchgeführt

Schokolade: Macht nicht immer gleich dick (Foto: pixabay.com, Alexander Stein)

Frauen, die eine konzentrierte Menge an Schokolade während eines engen Zeitfensters in der Früh einnehmen, helfen dem Körper Fett zu verbrennen und die Blutzuckerwerte zu senken, wie eine Studie des Brigham and Women’s Hospital http://brighamandwomens.org mit Frauen nach der Menopause zeigt. Die Forschungsergebnisse wurden in „The FASEB Journal“ veröffentlicht.

Cross-Over-Untersuchung

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of Murcia http://um.es/en wurde eine randomisierte, kontrollierte Cross-Over-Studie mit 19 Frauen nach der Menopause durchgeführt, die entweder eine Stunde nach dem Aufstehen in der Früh 100 Gramm Schokolade aßen oder am Abend eine Stunde vor dem Schlafengehen. Anschließend wurden die Gewichtszunahme und zahlreiche andere Parameter mit dem Verzicht auf Schokolade verglichen.

Das morgentliche oder abendliche Essen von Schokolade führte zu keiner Gewichtszunahme. Schokolade am Morgen oder am Abend kann Hunger und Appetit, die Zusammensetzung der Mikrobiota, Schlaf und weitere Bereiche beeinflussen. Eine große Menge von Schokolade am Morgen kann helfen, Fett zu verbrennen und die Blutzuckerwerte zu senken. Schokolade am Abend oder in der Nacht veränderte das Ausgeruhtsein am nächsten Morgen und den Leistungsstoffwechsel.

Zeitpunkt entscheidend

Laut dem korrespondierenden Autor Frank A. J. L. Scheer zeigt die Studie, dass nicht nur „was“, sondern auch „wann“ gegessen wird, Auswirkungen auf physiologische Mechanismen haben kann, die bei der Regulierung des Körpergewichts eine Rolle spielen. „Unsere Freiwilligen nahmen trotz der erhöhen Kalorienaufnahme nicht zu.“ Diese Ergebnisse zeigen, dass Schokolade nach Belieben die Energiezufuhr verringerte. Das entsprach auch der beobachteten Verringerung von Hunger, Appetit und dem Verlangen nach Süßigkeiten, wie bereits in früheren Studien nachgewiesen.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen