Schnupfen könnte Immunsystem auf Covid-19 vorbereiten

4. August 2020 | Covid19 | 0 Kommentare

La Jolla/Wien (APA) – Einer Studie eines Teams um die in den USA tätige Tiroler Forscherin Daniela Weiskopf zufolge, könnten körpereigene Immunabwehrzellen durch vorhergegangene Infektionen mit anderen Coronaviren ein Stück weit auf SARS-CoV-2 vorbereitet werden. Im Fachblatt „Science“ sehen die Forscher darin eine mögliche Erklärung für die großen Unterschiede im Verlauf der Covid-19-Erkrankung.

Eine Gruppe um die am La Jolla Institute for Immunology (LJI) in Südkalifornien arbeitende Wissenschafterin hat sich bereits im Juli im Rahmen einer im Fachmagazin „Science Immunology“ vorgestellten Studie mit der Rolle von T-Zellen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus auseinandergesetzt. Dabei handelt es sich um eine Gruppe der weißen Blutkörperchen, deren Aufgabe es ist, neue Bedrohungen zu erkennen und die erworbene Immunantwort voranzutreiben. Im Gegensatz zu den B-Lymphozyten produzieren T-Zellen keine spezifischen Antikörper, die sich gegen das Virus in Stellung bringen, sondern müssen ihre Zielstrukturen direkt auf der Oberfläche des Erregers erkennen.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)