Pflegequalitätserhebung 2.0

Dekubitus I Inkontinenz I Mangelernährung I Sturz I Freiheitsein-/beschränkende Maßnahmen I Schmerzen

Pflegequalitätserhebung

Eine gute Qualitätssicherung kann nur anhand von Fakten und Zahlen bewertet werden. Aus diesem Grund ist es für alle Unternehmen wichtig, den „Status praesens“ der Pflegequalität durch eine fundierte Erhebung zu ermitteln. So können Pflegeprobleme benannt und durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden. Durch dieses Prozedere entsteht eine nachhaltige Verbesserung für alle Beteiligten. Aus diesem Grund ruft die Medizinische Universität Graz – Institut für Pflegewissenschaft, unter der Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr. Christa Lohrmann, erneut zu einer Pflegequalitätserhebung auf.

Hier zu den offiziellen Informationen:

NEU: ab November 2016 in vereinfachter und verkürzter Form!

Einführung
Transparenz und Reflexion helfen dabei die Pflegequalität in der täglichen pflegerischen Praxis stetig zu verbessern. Dazu bedarf es jedoch regelmäßiger, objektiver und standardisierter Erhebungen von Pflegeproblemen und deren Prävention/durchgeführten Maßnahmen sowie vorhandenen Qualitätsindikatoren.

Zielgruppe
Die Pflegequalitätserhebung 2.0 findet am Dienstag, den 08. November 2016, statt und richtet sich an alle Krankenhäuser, Pflegeheime, Rehabilitationszentren und alle weiteren Gesundheitseinrichtungen in Österreich.

Ihr Vorteil
Durch die Pflegequalitätserhebung 2.0 erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Pflegeprobleme. Die gewonnenen Daten können Ihnen wichtige Informationen zu individuellen Stärken und Änderungspotenzialen liefern. Damit haben Sie die Möglichkeit, angemessen zu reagieren und zielgerichtete Maßnahmen zu ergreifen. Somit können Sie mit Hilfe der Pflegequalitätserhebung 2.0 die Qualität der Pflege in Ihrer Einrichtung nachhaltig verbessern. Einrichtungen, die regelmäßig teilnehmen, beschreiben den Nutzen vor allem hinsichtlich der Qualitätssicherung und des Benchmarkings sowie der verstärkten fachlichen Auseinandersetzung mit pflegerischen Themen.

Was wird erhoben?
Im Zuge der Pflegequalitätserhebung 2.0 werden Daten zu den Pflegeproblemen Dekubitus, Inkontinenz, Mangelernährung, Sturz, freiheitsein-/ beschränkende Maßnahmen und Schmerzen auf drei Ebenen erhoben:

  • Einrichtungsebene
    Art der Einrichtung, Qualitätsindikatoren
  • Stations-/Wohnbereichsebene
    Art der Station/Wohnbereich, Qualitätsindikatoren
  • PatientInnen-/BewohnerInnenebene
    Alter, Geschlecht, Pflegeabhängigkeit, Häufigkeit sowie Prävention/Behandlung der einzelnen Pflegeprobleme Die Erhebung wird von den Einrichtungen selbst an einem festgelegten Stichtag (08. November 2016) durchgeführt. Jede Einrichtung benennt eineN KoordinatorIn, die für die Organisation zuständig und zugleich auch AnsprechpartnerIn für die Projektgruppe ist. Die Projektgruppe bietet für die KoordinatorInnen eine Schulung an und stellt alle notwendigen Materialien (z.B. Fragebögen, Anleitungen, …) zur Verfügung. Für alle teilnehmenden Einrichtungen gibt es am Erhebungstag eine ganztägige Hotline. Nach Abschluss der Erhebung werden die Daten von jeder Einrichtung selbst in ein spezielles Softwareprogramm eingegeben und an die Projektgruppe übermittelt.

Auswertung der Erhebung
Die Projektgruppe ist anschließend für die Verarbeitung der Daten verantwortlich. Einige Wochen nach der Übermittlung der Daten werden die Ergebnisse für die gesamte Einrichtung, pro Station/Wohnbereich sowie eine anonymisierte Übersicht über die nationalen Daten im passwortgeschützten Bereich unserer Website zur Verfügung gestellt.

Anonymität
Alle Angaben werden anonym behandelt. Jede Einrichtung bekommt eine eigene einrichtungsbezogene Identifikationsnummer (ID). Diese ist auch im Schriftwechsel anzugeben. Zum Schutz der Personen- und Einrichtungsdaten wurde eine Datenschutzbestimmung aufgestellt. Die Bestimmungen können unter http:/www.LPZ-UM.eu heruntergeladen werden.

Gebühren
Die Gebühren inkludieren die Teilnahme an der Pflegequalitätserhebung 2.0, Beratung und Schulung, Materialien (Anleitungen/Fragebögen), einrichtungsspezifische Ausgabe der Daten, sowie die Inanspruchnahme der Sprechstunde. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

Grundbetrag von € 500 pro Einrichtung (z.B. Krankenhaus A, Pflegeheim B…) sowie € 3,00 pro angemeldeter PatientIn bzw. BewohnerIn (Umsatzsteuerbefreit). Es wird die Anzahl der PatientInnen/BewohnerInnen in Rechnung gestellt, die bei der Anmeldung angegeben wird.

Anmeldung
Schicken Sie das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular bitte per eMail an pflegequalitaetserhebung@medunigraz.at Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung zur Pflegequalitätserhebung 2.0, in Übereinstimmung mit den auf der Website angegebenen Teilnahmebedingungen, verbindlich ist. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und weitere Informationen per eMail. Anmeldeschluss ist der 12. Februar 2016.

Kontaktdaten
Medizinische Universität Graz
Institut für Pflegewissenschaft
Univ. Prof.in Dr.in rer. cur. Christa Lohrmann (Projektleiterin)
Manuela Mandl MSc (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Mag.a Sandra Klein (wissenschaftliche Assistentin)

Tel: 0316 / 385 72083
eMail: pflegequalitaetserhebung@medunigraz.at
Web: https://www.LPZ-UM.eu

FOLDER ZUM DOWNLOAD

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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