Pflegebezogene Assessmentinstrumente: Internationales Handbuch für Pflegeforschung und -praxis

Pflegende benötigen gültige und verlässliche Assessmentinstrumente, um den Pflegebedarf von Patienten und Patientinnen einschätzen und Pflegephänomene oder -konzepte wie Angst, Dekubitus, Ernährung, Fatigue, Kognition, Kontinenz, Lebensqualität, Mobilität, Mundgesundheit, Sturz, Schlaf, Schmerz und Übelkeit gültig und verlässlich erforschen zu können. Die dazu notwendigen Assessmentverfahren fasst das vorliegende Handbuch zusammen, erklärt ihren Nutzen, bildet sie ab und kommentiert ihre Reliabilität, Validität und Praktikabilität. Es zeigt ausführlich, wie sich pflegebezogene Assessmentverfahren begrifflich einordnen und systematisieren lassen, warum sie nützlich sind, wie sie entwickelt wurden und welche Kriterien zur Bewertung herangezogen werden. Im Einzelnen werden Assessmentinstrumente zu folgenden Phänomenen, pflege-diagnostischen Schwerpunkten und Pflegediagnosen dargestellt und beschrieben: •Angehörigenzufriedenheit •Angst •Ausscheidung •Dekubitusrisiko •Ernährung •Fatigue und Müdigkeit •kognitiver Status und Verhaltensdiagnostik bei Demenz •Lebensqualität •Mobilität und Motorik •Obstipation und Obstipationsrisiko •Pflegebedürftigkeit •Schlaf •Schmerz •Sturzrisiko •Thromboserisiko •Übelkeit und •Urininkontinenz Reuschenbach und Mahler legen mit diesem Meilenstein das umfassendste Handbuch über pflegebezogene Assessmentinstrumente für Pflegeforschung und pflegerische Praxis vor.

Diese Publikation ist für Leser*innen gedacht, die mit der wissenschaftlichen Anwendung von Assessmentintstrumenten arbeiten und mit entsprechender Fachkenntnis die Wahl für Pflegesituationen treffen.  Zu diesem Zweck werden erst Definitionen und Begrifflichkeiten ausführlich bearbeitet. Hierbei geht es auch um die dazugehörigen Gütekriterien, die bei den Testverfahren eine essentielle Rolle spielen. Neben den wissenschaftlichen Kriterien sind weitere, für die praktische Anwendung wichtige Aspekte nicht außer Acht zu lassen: die pflegepraktische Relevanz, die klinische Wirksamkeit, die Handhabbarkeit und die Akzeptanz durch den Anwender. Für den praktischen Einsatz verweisen die Autoren auf die frühzeitige Prüfung der Relevanz und des Mehrwerts – der Einsatz sollte nicht einem Trend folgen, sondern ein fundiertes Urteil voraussetzen und auch in der Evaluation kritisch hinterfragt werden. Mit den Richtlinien zur Übersetzung fremdsprachiger Assessmentinstrumente ins Deutsche schließt der allgemeine Teil. Das Buch „Assessmentinstrumente in der Pflege“ bearbeitet die wichtigsten Assessmentinstrumente in der Pflege erwachsener Menschen in umfassender und wissenschaftlich hochwertiger Form. Ein solch umfassendes Werk muss natürlich ein zweites Mal herausgegeben werden und ist auch nach Jahren ein perfektes Nachschlagewerk über Assessmentinstrumente aus der Pflege.

Umfang: 632 Seiten
ISBN-13: 978-3456860626

Markus Golla
Über Markus Golla 6847 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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