Pflege-Management-Forum 2022 und die Pflege-Utopie für das 21. Jahrhundert

Das diesjährige Pflege-Management Forum steht ganz im Zeichen des Aufbruchs und der gemeinsamen Definition einer mutigen Pflege-Utopie für das 21. Jahrhundert.

Wir wollen ein gemeinsames Bild entwickeln, wie wir uns als Pflege in 2030 sehen und gesehen werden möchten.

 

Im Vorfeld des PMF 2022 befragen wir Sie daher:  

 

Wie schaut Ihre Pflege-Utopie – unabhängig von Geld- und Personalressourcen – für das 21. Jhd. aus?

 

Vielen Dank, wenn auch Sie Ihre Pflege-Utopie in kurzen Worten beschreiben.

Bitte schicken Sie uns Ihre ganz persönliche Vorstellung der Pflege in der Zukunft.

 

Aus allen Beschreibungen zeichnen wir ein gemeinsames Bild, das wir beim Pflege-Management Forum präsentieren und diskutieren werden.

 

Seien Sie dabei am 28. und 29. April!

Geben Sie bei Ihrer Anmeldung den Code PMF22_Pflegeprof an und erhalten Sie einmalig EUR 100,- Partnerrabatt.

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Meine persönliche Pflege-Utopie als langjährige Pflegeperson und mit dem Schwerpunkt Gerontologische Pflege wäre, dass gut ausgebildetes Fach-Pflegepersonal in einem Personalschlüssel, der eine gute Balance in der Pflege und Betreuung von hochbetagten Menschen darstellt die eine Alltagsnormalität bis zum Lebensende sowie ein Verbleiben in dem eigenen Wohnumfeld ermöglicht. Ebenso akademisch ausgebildete Pflegepersonen, die Gesundheitsförderung und Inklusion vorantreiben sowie die Sichtbarkeit der Pflege und damit auch die tatsächliche Pflegearbeit einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen und damit die pflegepolitische Arbeit leisten um auch eine adäquate Finanzierung der Pflege zu unterstützen. Damit geht auch die politische Arbeit und die Entwicklung der Berufsgruppenvertretung einher, sowie die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsumstände im Beruf. Genauso wünsche ich mir in dieser Utopie eine digitale Revolution auf allen Gebieten und damit einhergehend viele neue Möglichkeiten um die Pflegearbeit optimal zu unterstützen und neue Arbeits-Tools zu entwickeln die die Beziehungsgestaltung unterstützt und die Lebensumstände von Betroffenen und Pflegenden sowie auch deren An- und Zugehörigen optimiert. Klar ist es eine Utopie, aber man darf ja groß denken!

Autor:in

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Advanced Practice Nurse, akademische Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Demenzberaterin, Direktorin im Haus Hetzendorf, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser