Patientenbefragung: Mobilität, Sturzprophylaxe und beginnende Bettlägerigkeit

Abb. 1: Folder des Hoffnungsspaziergangs und die Motivationskarte (vorne: Sich regen bringt Segen – 8 gute Gründe, auch im Krankenhaus in Bewegung zu bleiben; hinten: persönlicher Motivationsspruch)

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Zwettl, Niederösterreich, führte gemeinsam mit den internistischen Abteilungen des Landesklinikums Zwettl eine Patientenbefragung zum Thema „Mobilität, Sturzprophylaxe und beginnende Bettlägerigkeit“ durch.

Durchgeführt wurde die Befragung an 12 Patientinnen und Patienten, welche bereits eine Beeinträchtigung der Bewegung aufzeigten, jedoch mit einer Gehhilfe mobil waren.

Es wurden Patientinnen und Patienten befragt, wie umfangreich sie ihren Bewegungsradius im Krankenhaus wahrnehmen und wie viel sie sich im Gegensatz dazu zuhause bewegten. Weiters wurde versucht, durch motivierende Gesprächsführung und Patientenedukation ein Beitrag zur Bettlägerigkeitsprophylaxe zu leisten.

Ausgangssituation für dieses Projekt war die Installierung des Hoffnungsspaziergangs von Frau Prof. Dr. Angelika Zegelin im Landesklinikum Zwettl. Dieser besteht aus Bildern und Sprüchen, die Hoffnung spenden können. Die besagten Bilder wurden an gut erreichbaren Stellen im Landesklinikum angebracht. Teilweise gibt es an diesen Plätzen auch Sitzgelegenheiten. Diese Ausgangssituation lud dazu ein, Patientinnen und Patienten diesen „hoffnungsvollen Spaziergang“ näherzubringen.

Zielgruppe waren Patientinnen und Patienten über 65 Jahre, die sich selbstständig bewegen konnten, jedoch Unterstützung und Hilfe bei den Lebensaktivitäten (LA) benötigten. Bei den Patientinnen und Patienten wurde keine Physiotherapie durchgeführt.

12 Personen nahmen an der Befragung teil: 7 Damen und 5 Herren über 65 Jahre, ohne kognitive Beeinträchtigung. Allesamt Patientinnen und Patienten der internistischen Abteilungen. Bei einem Patienten konnte die Befragung nicht abgeschlossen werden, da er einen nicht verschiebbaren Untersuchungstermin einhalten musste. Dies ergibt ein Sample von 11 Personen (n = 11).

Die Befragung fand anhand eines eigens erstellten Fragebogens statt, welcher die aktuelle Bewegungssituation widerspiegelt. Dieser wurde auf Basis der Lebensaktivitäten (LA) nach Roper-Logan-Tierney aufgebaut. Jede LA wurde mit Fragen zur Bewegung im Alltag bzw. im Krankenhaus kombiniert. Es waren auch Elemente der Patientenedukation enthalten, um der Patientin/dem Patienten die Möglichkeit zu geben, ihre/seine Aktivitäten zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern.

Zusätzlich zum erarbeiteten Fragebogen wurden die Assessments Morse Fall Scale zur Sturzgefährdung und der Erhebungsbogen Mobilität – EboMo (Zegelin 2018 in: Schlesselmann, S. 333) zur Einschätzung der Mobilität bei jeder Patientin und jedem Patienten durchgeführt. Die Morse Fall Scale ist Teil der Pflegedokumentation des LK Zwettl.

Für das Gespräch wurde ein Zeitrahmen von 1,5 Stunden während eines angeleiteten Praktikums anberaumt. Durchgeführt wurde die Patientenbefragung von Pflegepädagogin Elisabeth Glaser und je zwei Schülerinnen und Schülern des 2. Jahrgangs der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschule Zwettl. Die Kolleginnen und Kollegen der beiden internistischen Abteilungen wählten hierfür im Vorfeld geeignete Patientinnen und Patienten aus.

Um den Patientinnen und Patienten einen längerfristigen Benefit zu ermöglichen, wurden Inhalte der Motivationsforschung (Müller, Voelcker-Rehage 2019, in: Schlesselmann, S. 31 – 35) integriert. Diese zeigt, dass Menschen sich nur bewegen, wenn sie einen persönlichen Grund dazu haben. Dies wurde zum Anlass genommen, um persönliche Motivationskarten für Patientinnen und Patienten zu erstellen.

Datenerhebung und Auswertung:

Die Struktur der Befragung wurden nach dem Roper-Logan-Tierney Modell angelegt (Roper et al. 2016, S. 30). Auszugsweise wurden folgende Fragen gestellt:

LA 1 „Für Sicherheit sorgen“: Hier wurde beispielsweise erfragt, wie Patientinnen und Patienten ihre Medikamente und Arztbesuche erledigen. Ob sie von Angehörigen zur Ärztin/zum Arzt gebracht werden oder selbst noch die Strecke bewältigen können. Es zeigte sich, dass neun der elf Personen hier Unterstützung brauchen. Bei diesem Punkt wurde zusätzlich großes Augenmerk auf die Sturzprophylaxe gelegt. Dabei konnte die Morse-Skala erhoben werden. Das Thema Schuhe, welches zur Vorbeugung eines Sturzes wichtig ist, wurde besprochen. Wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer instabiles Schuhwerk trugen, konnten sie über passendes Schuhwerk informiert werden. Eine Patientin hatte keine Hausschuhe und nur Anti-Rutsch-Socken mit abgenützten Gummipunkten mit. Hier wurden der Patientin neue Anti-Rutsch-Socken zur Verfügung gestellt, um einem Sturz vorzubeugen.

LA 2 „Kommunikation“: Es wurde erfragt, wie häufig die Patientinnen und Patienten zuhause Besuch bekommen, um die soziale Situation und die damit verbundenen Folgen der Einsamkeit und Auswirkungen auf die Bewegung einschätzen zu können. Hier zeigte sich, dass in der Regel Angehörige zu Besuch kommen, um bei Körperpflege, Haushalt, Arztbesuchen und Einkäufen zu unterstützen.
Es gab aber auch die Situation, dass beispielsweise eine Dame nur alle zwei Wochen Besuch von Angehörigen bekam, da diese weit entfernt wohnen. Ein Herr konnte nur einmal im Monat von den Angehörigen besucht werden. Nachbarn oder Freunde sind hier besonders wichtig. Diese sind teilweise die ersten Ansprechpersonen in Notfällen.

LA 3 „Atmen“: Es wurden Veränderungen der Vitalwerte, aber auch Schmerzen oder Gefäßerkrankungen erfragt. Diese sind ein häufiger Grund für Bewegungseinschränkungen.

LA 4 „Essen und Trinken“: Bei dieser Lebensaktivität legte sich der Fokus darauf, ob sich die Patientinnen und Patienten noch selbst das Essen zubereiten, abwaschen und einkaufen konnten. Im Interview gaben die Betroffenen an, dass in vielen Fällen zu Hause bereits große Probleme im Bereich Essen und Trinken bestehen, und dass sich eine Verschlechterung der Bewegung negativ auf die Selbstständigkeit auswirken würde.

LA 5 „Ausscheiden“: Hier wurde der Weg zur Toilette zuhause, aber auch die Verwendung von Inkontinenzprodukten besprochen und erfragt. Die Patientinnen und Patienten gaben an, dass sie sich bei Blasenschwäche sicherer fühlen, wenn sie eine Inkontinenzeinlage verwenden. Dies zeigte sich besonders beim Gang zur Toilette, um einen Sturz durch zu schnelles Gehen vorzubeugen. Für vier Damen war es ein schambehaftetes Thema. Sie versuchten, die Probleme zu verbergen.

LA 6 „Für die persönliche Hygiene sorgen und kleiden“: Es wurde erfragt, ob und in welchem Ausmaß Hilfe bei der Körperpflege benötigt wird. Auch hier zeigte sich, dass Menschen in der ersten Phase der Bettlägerigkeit bereits Unterstützung bei der Körperpflege benötigen. Einige Schülerinnen und Schüler gaben hier an, nicht damit gerechnet zu haben, dass die befragten Personen bereits so umfangreiche Unterstützung bei der Körperpflege benötigen.

LA 7 „Die Körpertemperatur regulieren“: Um diese Lebensaktivität mit Bewegung zu verbinden, bot sich an, beispielsweise das Einheizen des Ofens zu erfragen. Es zeigte sich, dass Männer hauptsächlich die Zentralheizung befeuerten, wogegen sich die Damen um den Küchenofen kümmerten. Es gab aber auch in diesem Bereich einen schleichenden Verlust der Selbstständigkeit.

LA 8 „Sich bewegen“: Es wurde detailliert gefragt, wie viel sich die Patientinnen und Patienten zuhause bewegen, wie weit sie gehen und wie lange sie in 24 Stunden sitzen oder liegen. Unter den elf Befragten berichtete ein Patient etwas Besonderes. Er gab an, von Herbst bis Frühling einmal pro Woche zu einer Männergymnastikstunde zu gehen. Diese tut ihm sehr gut und er genießt den sozialen Kontakt.

Die gleichen Fragen bezüglich Gehstrecke, Häufigkeit der Bewegung und Dauer des Sitzens und Liegens wurden auch zum Krankenhaus gestellt. Hier zeigte sich, dass sich jede Patientin und jeder Patient im Krankenhaus weniger als zuhause bewegt. Dafür wurden folgende Gründe angegeben:

  • Unwohlsein und Scham, wenn man mit dem Nachthemd auf den Flur geht
  • Angst, sich im Krankenhaus zu verlaufen
  • Angst, nicht mehr die richtige Zimmertüre zu finden
  • Kälte
  • Die Krankheitszeichen für den Krankenhausaufenthalt
  • Infusionstherapie
  • Dauerkatheter und Urinbeutel
  • Angst vor Stürzen

Durchschnittlich gaben die Patientinnen und Patienten an, nur acht Mal in 24 Stunden das Bett zu verlassen. Und dies in der Regel für Gänge aufs WC, ins Bad und zu Untersuchungen, das heißt für sehr kurze Gehstrecken. Die meiste andere Zeit verbringen die Befragten liegend oder sitzend im Bett, teilweise auch sitzend am Sessel. Alle anderen Bewegungen, welche sich durch alltäglichen Tätigkeiten ergeben, fallen ebenfalls weg.

Dadurch wurde hier besonderes Augenmerk auf die Patientenedukation gelegt, um Patientinnen und Patienten den Hoffnungsspaziergang, die Kapelle, den Aufenthaltsraum und ähnliche Bewegungsangebote im Krankenhaus näherzubringen.

LA 9 „Arbeiten und sich in der Freizeit beschäftigen“: Haustiere spielen für ältere Menschen eine große Rolle und dieses Thema wurde an diesem Punkt befragt. Es zeigte sich, dass gerade die Versorgung von Haustieren eine wichtige Triebfeder für Bewegung im Alltag ist. Das ist für alleinstehende ältere Personen oft der einzige Grund, sich zu bewegen und die Selbstständigkeit zu erhalten.
Zusätzlich wurde auch auf die Aufgaben im Haushalt eingegangen. Diese gehen ab dem ersten Grad der Bettlägerigkeit stark zurück. Die befragten Personen sind durchgehend auf Hilfe im Haushalt angewiesen. Diese erfolgt durch Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkelkinder oder Nachbarinnen und Nachbarn.

LA 10 „Seine Geschlechtlichkeit leben“: Es wurde befragt, ob sich die Patientinnen und Patienten in einer Ehe oder Lebenspartnerschaft befinden und ob gemeinsame Ausflüge getätigt werden. Auch hier zeigte sich, dass Ausflüge nur mehr selten unternommen werden und lieb gewordene Hobbys wie Wandern nicht mehr ausgeübt werden können.

LA 11 „Schlafen“: Hier wurde im Besonderen auf die Situation der Nykturie eingegangen. So wurde erhoben, wie es ihnen beim Gang zur Toilette bzw. mit dem Leibstuhl geht. Das nächtliche Harnlassen bereitet vielen Patientinnen und Patienten Sorgen, gleichsam im Krankenaus wie zuhause.

LA 12 „Sterben“: Dieser Punkt war für die Befragten ein sehr wichtiger. Es zeigte sich, dass die Patientinnen und Patienten froh waren, dass sie in einem geschützten Rahmen über dieses sensible Thema sprechen durften und dass sie darauf angesprochen wurden. Die markante Frage für die LA 12 war:
„Haben Sie Angst, bettlägerig zu werden?“ Durchwegs gaben alle Personen an, Angst vor Bettlägerigkeit zu haben. Durch die Aussagen kann auch angenommen werden, dass dies auch große Angst vor der letzten Lebensphase auslöst. Ein 67-jähriger multimorbider Patient begann zu weinen und sagte, dass er über seine Erkrankung Bescheid weiß und es sein kann, dass sich sein Zustand verschlechtere.
Eine Dame sagte, dass sie ihr Vermögen noch nicht in Form eines Testaments geregelt hätte. Und auch noch keine klaren Abmachungen für ihr Begräbnis gemacht hat. Sie meinte, dass das eigentlich ein Versäumnis sei, denn ihr gesundheitlicher Zustand werde von Jahr zu Jahr schlechter.

Im Besonderen wurde hier auch darauf eingegangen, was Patientinnen und Patienten selbst tun können, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Hier gaben die Befragten großteils hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Kochen, aber auch Körperpflege und Spaziergänge an.

Die Motivationsforschung zeigt, dass es einen persönlichen Grund für Bewegung geben muss. Menschen bewegen sich nicht nur, weil es gesund ist. Um persönliche Gründe zur Bewegungsförderung zu schaffen, wurde auf ein bereits erarbeitetes Plakat von Absolventinnen des Studiengangs „Innovative Pflegepraxis“ der Universität Witten/Herdecke unter der wissenschaftlichen Begleitung von Prof. Dr. Angelika Zegelin zurückgegriffen. Die Erkenntnisse waren auf einem Plakat unter dem Motto „Sich regen bringt Segen – 8 gute Gründe, auch im Krankenhaus in Bewegung zu bleiben“ zusammengefasst.

Dieses Plakat wurde an einer gut sichtbaren Wand der internistischen Stationen angebracht und auch in Form kleiner Motivationskarten an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgeteilt und erklärt (siehe Abb. 1). An der Vorderseite der Karte waren die 8 guten Gründe, auch im Krankenhaus in Bewegung zu bleiben zu sehen (Zegelin 2019, in: Schlesselmann, S 152). Die Rückseite der Motivationskarte zeigte ein schönes Motiv, entweder ein Naturbild, Blumen, Wasser, Wolken oder Haustiere wie Hunde oder Katzen. Die Patientinnen und Patienten konnten sich nach ihren persönlichen Vorlieben eine Karte aussuchen. Alle Patientinnen bzw. Patienten waren über dieses kleine Geschenk erfreut. Manche fragten sogar nach einer zweiten Karte.

Unterhalb des Bildes wurde von den Schülerinnen und Schülern des 2. Jahrgangs der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung ein persönlicher Motivationsspruch geschrieben. Dieser Motivationsspruch konnte beispielsweise so klingen: „Frau …, bewegen Sie sich weiterhin so viel und gehen Sie jeden Tag spazieren, damit Sie Ihre Selbstständigkeit beibehalten und Stürzen vorbeugen.“

Oder: „Herr …, die wöchentliche Gymnastikstunde ist für Ihre Beweglichkeit und Gesundheit sehr wertvoll. Behalten Sie sich das bei! Bewegung ist gut für Muskeln und Gelenke aber auch für die Stimmung und Freude!“

Diese Karte wurde jeder Patientin und jedem Patienten geschenkt, um eine Erinnerung und Motivation für Bewegung anzubahnen.

Zusammenfassung:

Die Patientenbefragung war ein gelungenes Projekt, um Schülerinnen und Schülern des 2. Jahrganges GuK sowie Patientinnen und Patienten zu vermitteln, wie wichtig Bewegung im Alter ist. Durch die Befragung anhand der Lebensaktivitäten wurden die wesentlichen Bereiche der Mobilität aus Sicht der Pflege erfragt. Zudem wurde zur Sturzgefährdung die Morse fall Scale und zur Einschätzung der Bewegung der EBoMo erhoben. Durch diese Assessments zeigte sich, dass alle Patientinnen und Patienten in der ersten Phase der Bettlägerigkeit waren. Diese Phase ist durch Instabilität beim Gehen und die Verwendung von Hilfsmitteln sowie ein erhöhtes Risiko für einen Sturz gekennzeichnet.

Patientinnen und Patienten gaben an, sich aus verschiedenen Gründen im Krankenhaus weniger zu bewegen: nicht nur aus Scham, sich im Nachthemd zu zeigen oder wegen ihrer Therapien, Dauerkatheter bzw. Urinbeutel, sondern beispielsweise auch aus Angst, sich zu verlaufen oder aus Angst vor Stürzen und Kälte.

Daraus kann abgeleitet werden, dass eine gute Beschilderung und Beschriftung von Türen und Stationen ein Beitrag zur Mobilitätsförderung im Krankenhaus sein kann.

Weiters sollen bewegungsfördernde Angebote für ein Krankenhaus geschaffen werden. Dies könnte ein beschilderter Rundgang mit Sitzmöglichkeiten, wie der Hoffnungsspaziergang im Landesklinikum Zwettl sein.

Die Angst vor Bettlägerigkeit sollte mit den Patientinnen und Patienten ab der ersten Phase der Bettlägerigkeit besprochen werden. Dies kann helfen, Angst zu reduzieren und Lösungen zu finden.

Die Patientinnen und Patienten berichteten von einem sehr bereichernden Gespräch. Sie waren froh, dass sie auf die Bewegungsprobleme vom Pflegepersonal angesprochen wurden. Dies drückten sie beispielsweise so aus: „Schwester, das war für mich jetzt so gut, dass Sie mich das gefragt haben!“ Oder: „Ich bin erleichtert, dass ich mit Ihnen darüber sprechen konnte.“

Die Motivationskarte hat zur Erinnerung an das Gespräch beigetragen. So berichten nachträglich Pflegepersonen der internistischen Stationen, dass sich die Patientinnen und Patienten während des Aufenthalts im Landesklinikum danach mehr bewegten.

Die Schülerinnen und Schüler erzählten, dass sie von diesem Projekt profitiert haben. Besonders, weil sie unterschiedliche Assessments durchführten und einen Teil der Patientenbefragung und -edukation durchführen konnten. Sie lernten auch durch das 1,5 stündige Gespräch die Patientinnen und Patienten sehr gut kennen.

Eine Schülerin meinte: „Ich kenne diesen Patienten jetzt besser als die Patienten und Patientinnen auf meiner Praktikumsstelle.“ Ein Schüler berichtete: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Patientin bereits so viel Hilfestellung benötigt. Das hätte ich ihr nicht angesehen.“

Quellen:

Schlesselmann Elke (Hrsg.) 2019: Gesund durch Bewegung. Unter Mitarbeit von Katrin Müller und Claudia Voelcker-Rehge In: Bewegung und Mobilitätsforderung. Hogrefe AG, S 25 – 49

Schlesselmann Elke (Hrsg.) 2019: Mobilitätsforderung im Altenheim. Unter Mitarbeit von Angelika Zegelin. In: Bewegung und Mobilitätsforderung. Hogrefe AG, S 151 – 156, S 333

Roper Nancy, Logan Winifred W., Tierney Alison J. (2016): Das Roper-Logan-Tierney Modell. Basierend auf den Lebensaktivitäten (LA). 3. korrigierte und ergänzte Auflage. Bern: Hogrefe Verlag

Elisabeth Glaser
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Diplom der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, Universitätslehrgang für Pflegepädagogik, Als langjährige Pflegepädagogin in der GUKPS Zwettl liegt einer ihrer Unterrichtsschwerpunkte auf der geriatrischen Pflege. Um sich in diesem Bereich zu vertiefen, absolvierte sie laufend diverse Fort- und Weiterbildungen und ist zertifizierte Anwenderin in MH Kinaesthetics®.

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