Menschen in den Anden offenbar weit weniger anfällig für Coronavirus

Im hoch gelegenen Cusco gab es nur 1.500 Fälle und 13 Tote © APA (AFP)

Lima/La Paz (APA/ag) – Lateinamerika hat sich zum Epizentrum der Corona-Pandemie entwickelt. Eine Region jedoch scheint dem Virus weit besser zu trotzen: Die Menschen in den Anden erkranken deutlich seltener an Covid-19. In Peru, wo es nach Brasilien die meisten Infektionen des Subkontinents gibt, traten in Gegenden über 3.000 Metern Höhe nur zehn Prozent der Fälle auf.

Die Anden sind der längste Gebirgszug der Welt und erstrecken sich über 7.000 Kilometer von Venezuela bis Feuerland. Im Schnitt ist die Gebirgskette 4.000 Meter hoch. „Wir haben zwar Fälle in Städten wie Cusco, Huaraz, Cajamarca und Cerro de Pasco“, sagt der peruanische Infektiologe Augusto Tarazona. „Die Zahl ist jedoch minimal und die Sterblichkeit fast null. Das finden wir beachtenswert.“

Im Verwaltungsgebiet Loreto im Regenwald wurden etwa 8.000 Infektionen und 321 Todesfälle gezählt, während es im hoch gelegenen Cusco – trotz 50 Prozent mehr Bevölkerung – nur 1.500 Fälle und 13 Tote gab. Die Sterblichkeitsrate in Loreto liegt demnach bei vier Prozent im Vergleich zu 0,87 Prozent in Cusco.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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