Lernwelten 2016 – Kultursensibel lernen, lehren und arbeiten

16. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik

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Der Pflegekongress für Pflege- und Gesundheitspädagogik öffnet seine Tore diesmal in der Stadt Wien. Mit einer Vielzahl an interessanten Themen bietet er Wissen und Wissenswertes für alle Personen aus dem Gesundheitswesen. Genau aus diesem Grund sollte man vom 1. bis 3. September der Hauptstadt Österreichs einen Besuch abstatten. Soweit wir informiert wurden gibt es noch ein paar Plätze für diese Veranstaltung. Eine Chance, die man sich als Lern- und/oder Lehrbegeisteter nicht entgehen lassen sollte. Nähere Informationen unter: www.lernwelten.info

LERNWELTEN: KONGRESS FÜR PFLEGE- UND GESUNDHEITSPÄDAGOGIK

Der Treffpunkt für Lehrer/innen der Gesundheits- und Pflegeberufe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jährlich mehr als 40 Workshops, Vorträge und Veranstaltungen zur Pflege- und Gesundheitspädagogik.

KONGRESSORT 
Wiener Krankenanstaltenverbund,
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am Sozialmedizinischen Zentrum Ost der Stadt Wien (SZO)
Langobardenstr. 122, A-1220 Wien

Der Standort gehört zu den modernsten Ausbildungsstätten des Wiener Krankenanstaltenverbundes und bietet Hörsäle, Unterrichtsräume, Demonstrations- sowie Fachräume. Die Unterrichtsräume verfügen über eine moderne Medienausstattung. In den Demonstrationsräumen können praktische Fertigkeiten gelernt und geübt werden. Pflegesituationen können an Simulationspuppen bzw. mit KollegInnen aus der Klasse mit gängigen Pflegematerialien simuliert werden. Für die Pausengestaltung stehen einerseits ein Schulgarten und ein begrünter Innenhof, anderseits helle und farbenfrohe Gangerweiterungen zur Verfügung. Ein Powernapping-Raum, der im Rahmen eines Projektes von und für SchülerInnen gestaltet wurde, rundet das Pausenangebot ab.

VORTRÄGE

Die diesjährigen Lernwelten bieten Vorträge aus den Bereichen „Best–Practice–Projekte“, „Wissenschaftliche Vorträge“ sowie „Erfahrungsberichte“. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

  • Kultursensible Pflege – ein kultureller Konstrukt – Andrea Zielke-Nadkarni, FH Münster
  • „Zwischen Internationalisierung und Diversity Management – die Entwicklung sozio-kultureller Kompetenz als institutionelle Herausforderung“ – Petra Bourkia, BZ Pflege Bern; Ingrid Gehrke, Päd. Hochschule Graz
  • Transkulturelle Kompetenz in den Gesundheitsberufen & Diversity Care. – Christine Binder-Fritz, Mediz. Univ. Wien
  • Kompetenzen gewinnen und Perspektiven schaffen – Angela Hendrych, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
  • Die Schule als Arbeitsplatz – Gesundheitsförderung und Prävention für LehrerInnen – Christina Mogg, Universität Wien
  • Integration polnischer Auszubildender in die regelhafte Altenpflegeausbildung – Marika Lázár, BTU Cottbus-Senftenberg
  • Analyse der Inklusionsprozesse von italienischen und spanischen Pflegefachkräften in deutsche Krankenhäuser – Daniela Memmesheimer, Melanie Riplinger, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
  • Transkulturelle Pflegeanamnese – Claudia Staudinger, Klinikum St. Marien Amberg
  • Positionierung von Pflegefachpersonen im Sorgearrangement von Menschen mit Migrationshintergrund – Sabrina Khamo Vazirabad, Frankfurt University of Applied Sciences
  • Integrationsseminar Kultursensible Pflege – Nilgün Tasman, Lehrbeauftragte an der DHBW Baden-Württemberg
  • Prospektive Evaluation und Bedarfsanalyse für die Entwicklung eines Curriculums „Kulturelle Kompetenz in der Pflege“ – Sindy Lautenschläger, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
  • Virtuell mobil und zeitlich flexibel: Evaluation von E-Learning-Plattformen unter Berücksichtigung der Bedarfe und Lernkulturen – Sarah Görlich, Hochschule für Gesundheit Bochum
  • Evaluation von Vornoten in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegeausbildung – Nicole Duveneck, Universität Bremen
  • Crossing Borders together – Lehrkonzept zur transkulturellen Kompetenzentwicklung im Bachelorstudiengang Hebamme – Karin Brendel, ZHAW
  • Kultursensible Pflege – eine Frage der Haltung? Was kann die Lehre leisten? – Martina Hiemetzberger (KAV Wien)

WORKSHOPS

In vertiefenden Fachworkshops bieten die Lernwelten 2016 weitere Themen an. Die Workshops sind interaktiv ausgerichtet und teilnahmebegrenzt. Die Anmeldung erfolgt Online

  • …sich nicht mehr wie ein Dinosaurier fühlen! – Carolin Pfrommer, Wannseeschule e.V.
  • Kulturelle Kompetenz in der Pflege – Ein innovatives Fortbildungskonzept – Sindy Lautenschläger, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
  • Interkulturalität erleben – Kaiserschmarrn und professionelle Pflege im Kontext eines internationalen Studierendenaustausches – Carola Walter, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Wien
  • Kultursensibles Lernen und Arbeiten in Medical Points von Notunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen für geflüchtete Menschen in Berlin – Heike Jacobi-Wanke, Charité Berlin
  • Der Einsatz von Bildern zur Kommunikationsunterstützung von Flüchtlingen in der Versorgung im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst – Lara Strasas, Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:
  • Sozio-kulturelles Training – TOOLBOX – Petra Bourkia, Berner Bildungszentrum Pflege, Ingrid Gehrke Päd. HS Graz
  • Das verinnerlichte Kulturkapital, was fördert/was hindert in der Berufsbildung – Barbara Felber, Kantonale Berufsschule ZAG Winterthur
  • Pflege braucht Vielfalt. Die Berufsfachschule Paulo Freie für Sozialassistenz Pflege – Rainer Centmayer, Berufsfachschule Paulo Freire, Berlin
  • Interprofessionell und International „Culture and Health“ – Melanie Schellhoff, Hochschule für Gesundheit, Bochum
  • Verschiedene Lernkulturen zusammenbringen: Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen – Ronja Behrend, Charité – Universitätsmedizin, Berlin
  • „Journal Clubs in der pflegerischen Ausbildung – Eine Methode zur Stärkung evidenzbasierter Pflege“ – Florian Schimböck, BTU, Cottbus-Senftenberg

Industrieausstellung
Die Lernwelten 2016 werden durch eine Industrieausstellung ergänzt. U.a. finden sich Verlage, Buchhandlungen und weitere Anbieter rund um die Bildung im Gesundheitsbereich ein.

Apero/Abendprogramm
Am ersten Kongresstag laden wir Sie nach den Vorträgen zu einem Apero ein! Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit anderen Teilnehmer/innen sowie Referent/innen ins Gespräch zu kommen, am zweiten Kongressabend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Abendprogramm. Die Anmeldung ist online möglich.

Weitere Veranstaltungsformen
Neben den wissenschaftlichen Formaten erwarten Sie u.a. Musik syrischer Flüchtlinge, die Filmpräsentation „Bittersüße Reise“ Kultursensible Pflege – eine neue Herausforderung“ von Nilgün Tasman und Paul Schwarz sowie weitere Angebote zur Thematik.

Interaktive Arbeitsform
Der dritte Kongresstag steht ganz im Zeichen der interaktiven Arbeitsform. Nach einem Auftaktvortrag bearbeiten die Kongressteilnehmer/innen das Thema gemeinsam in Gruppen.

Dokumentarfilm
„Bittersüße Reise“: Kultursensible Pflege – eine neue Herausforderung Nilgün Tasman und Paul Schwarz Die Regisseurin ist anwesend. Filmvorführung 45 Minuten + Diskussion.

…und vieles mehr.

Markus Golla
Über Markus Golla 3173 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Lehrer und Vortragender im Bereich Gesundheit- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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