„Lancet“ ändert nach Hydroxychloroquin-Skandal Publikations-Regeln

Einsatz bei der Behandlung von Covid-19-Patienten ist weiterhin umstritten © APA (AFP)

Paris (APA/ag) – Die renommierte medizinische Fachzeitschrift „The Lancet“ hat wegen eines Skandals um eine Studie zur Wirksamkeit des Malaria-Mittels Hydroxychloroquin bei Coronavirus-Infektionen ihre Vorgaben für Veröffentlichungen überarbeitet. Damit würden „die Risiken von Forschung- und Publikationsfehlern weiter verringert“, versicherte die Zeitschrift in einem Artikel.

Dieser wurde auf der Website veröffentlicht. Demnach geht es vor allem um eine bessere Überprüfung der Daten, die fraglichen Studien zugrunde liegen.

Zweifel an Studienergebnissen

„The Lancet“ hatte im Mai eine Studie veröffentlicht, derzufolge Hydroxychloroquin keine positive Wirkung auf Corona-Patienten hat und sogar das Sterberisiko erhöhen kann. Die Arbeit stützte sich auf die Auswertung von Daten von rund 100.000 Patienten auf der ganzen Welt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzte daraufhin klinische Tests mit dem Mittel vorübergehend aus.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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