Können wir Verwandte einbeziehen, um Delir bei älteren Menschen zu erkennen und zu verhindern?

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Die Antwort auf die Titelfrage ist positiv. In der Tat erhöht die Aufklärung der Angehörigen und ihre Beteiligung ihr Wissen, verringert das Auftreten von Delir um 59% und verringert die psychische Belastung. Hier sind zwei Studien dazu:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26970229
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28904548

Verwandte wollen tatsächlich an der Prävention von Delir beteiligt sein. In einem Forschungsprojekt wurde sogar ein Schulungsprogramm getestet, das gleichzeitig Angehörigen und Pflegepersonal angeboten wurde, was erfolgreich war. Hier ist der Link zu dieser Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24582390

Verwandte geben auch an, dass sie Informationen über Delirium durch Newsletter, Kurse und im Internet erhalten möchten: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24942969. Eine Broschüre kann auch ein wirksames Mittel zur Übermittlung relevanter Informationen zum Delir sein: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26165565

Phillipe Voyer
Über Phillipe Voyer 10 Artikel
Professor, PhD., Studiengangsleiter Bakkalaureat - Université Laval (Québec, Kanada)

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