Impfstoffe – AstraZeneca prüft Zusammenarbeit mit Russland

11. Dezember 2020 | Covid19 | 0 Kommentare

Moskau (APA/ag) – Der britische Pharmakonzern AstraZeneca will bei der Impfstoffentwicklung mit Russland zusammenarbeiten. Das Unternehmen erwägt, eine Kombination seines Covid-19-Impfstoffs gemeinsam mit dem russischen Vakzin „Sputnik V“ in klinischen Studien zu testen. Eine Kombination von Impfstoffen könnte womöglich zu einer verbesserten Immunität über einen längeren Zeitraum führen, teilte AstraZeneca mit.

Zusammen mit dem staatlichen russischen Gamaleja-Institut, das Sputnik V entwickelt hat, wolle man eine mögliche Kombination von zwei Vakzinen auf Basis von Adenoviren prüfen. Die Entwickler des russischen Impfstoffs hatten eine solche Zusammenarbeit bereits Ende November angeboten. „Sputnik V teilt gerne einen seiner beiden humanen adenoviralen Vektoren mit AstraZeneca, um die Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs zu erhöhen“, hatten sie getwittert. Die Verwendung von zwei verschiedenen Vektoren dürfte zu einer höheren Wirksamkeit als die Verwendung des gleichen Vektors führen. Der russische Staatsfonds RDIF, der die Forschung finanziert, kündigte unterdessen an, AstraZeneca wolle noch bis Jahresende eine klinische Studie mit der Kombination starten.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)