ICN: Der International Council of Nurses in Zeiten der COVID-19-Pandemie

ICN

Die Präsidentin des International Council of Nurses, Annette Kennedy, bewertet den Beitrag der Organisation zur Pflege während der COVID-19-Pandemie. Sie beschreibt die Bemühungen des Rates, Pflegekräfte auf der ganzen Welt zu unterstützen und seine nationalen Pflegeverbände zusammenzubringen, um ihre Erfahrungen und bewährten Verfahren sowie die gewonnenen Erkenntnisse mit anderen Nationen in verschiedenen Stadien der Pandemie auszutauschen.

Die ganze Geschichte der COVID-19-Pandemie wird Jahre lang nicht bekannt sein, aber wenn sie endlich geschrieben ist, werden sich Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger wie ein roter Faden durch ihre Erzählung ziehen, der Hunderte Millionen Menschen berührt und unzählige Leben gerettet hat.

Der International Council of Nurses (ICN) ist stolz auf seine bisherige Rolle, Pflegekräfte auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen, ihre Arbeit so sicher und effektiv wie möglich zu erledigen. Wir werden dies so lange tun, wie COVID-19 eine Bedrohung darstellt, wo und wann immer dies auch sein mag. Von Anfang an erkannte ICN schnell den potenziellen Schaden, den die Pandemie anrichten könnte, und die einzigartige Rolle, die Krankenschwestern spielen müssten, wenn es eine Chance geben sollte, sie einzudämmen und zu kontrollieren.

Es wurde schnell klar, dass das Virus nicht dort eingedämmt war, wo es entstand, und dass es sich dank der Allgegenwart des internationalen Reiseverkehrs und der oft langsamen Bemühungen der Regierungen, ihre Grenzen abzuriegeln und den internen Personenverkehr einzuschränken, blitzschnell um den Globus bewegte . Die Balance zwischen der Gesundheit einer Nation und ihrem wirtschaftlichen Wohlergehen war immer ein wenig beneidenswerter und heikler politischer Prozess, den einige Regierungen viel besser bewältigten als andere.

Krankenpflegefachkräfte gaben ihr Bestes, da viele Gesundheitssysteme von der schieren Anzahl von Patienten, die eine Intensivpflege und -behandlung benötigten, überfordert waren, und sie mussten dies oft ohne ausreichende Versorgung mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und anderer wichtiger Ausrüstung tun. Das war ein Skandal, der nie hätte passieren dürfen, und wir können nur hoffen, dass daraus Lehren gezogen werden und es nie wieder passieren wird.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen