Hilfswerk begrüßt GuKG-Novelle

Präsident Othmar Karas: „Die Forderungen des Hilfswerks wurden erfüllt, nur die lange Übergangsfrist bis 2024 ist ein Wermutstropfen!“

Wien (OTS) – Das Hilfswerk begrüßt die heute, Dienstag, vom Ministerrat beschlossene Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG). „Eine langjährige Forderung des Hilfswerks wurde erfüllt“, sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. „Die Akademisierung der Pflege entspricht endlich dem europäischen Standard und ist ein wertvoller Beitrag zur Aufwertung des Berufes“, erklärt Karas, „Dem Hilfswerk war aber auch der Erhalt des Berufsbilds der „Pflegehilfe“ sehr wichtig, die zukünftig „Pflegeassistenz“ heißen wird. Für den Langzeitpflegesektor hat diese Berufsgruppe eine sehr große Bedeutung. Es hat sich gelohnt für deren Erhalt zu kämpfen“, ist Karas überzeugt.

„Nur die lange Übergangsfrist bis 2024 ist ein Wermutstropfen“, kommentiert Karas. „Wir halten diese für unnötig. Sie wird in der Zwischenzeit eher Probleme bereiten und für eine Verunsicherung bei allen Betroffenen sorgen“, meint Karas. “Aber vielleicht wird dieser Mangel noch im Parlament korrigiert“, hofft Karas.

Das Hilfswerk beschäftigt über 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa 4.500 in der Pflege und Betreuung. Zusätzlich werden von der Hilfswerk Personaldienstleistungs-GmbH derzeit etwa 1.500 selbstständige Personenbetreuerinnen und -betreuer an Privathaushalte vermittelt, um dort 24-Stunden-Betreuung zu leisten.

Markus Golla
Über Markus Golla 5140 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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