Forscher arbeiten an Rehabilitation bei Ictus

08 11 2019 – In what represents a major milestone on the path to clinical application, a novel method to improve outcomes of Epilepsy surgery has now received approval for clinical testing in 13 French hospitals. The approach could provide a better therapeutic perspective against the drug-resistant form of the disease, which constitutes one third of all cases, and is a development by Human Brain Project scientist Viktor Jirsa and an interdisciplinary team of collaborators. To help clinicians plan surgery strategies, the scientists create personalized brain models of patients and simulate the spread of abnormal activity during epileptic seizures. The method represents the first example of a personalized brain modeling approach entering the clinic and will now be assessed over four years in a cohort of 356 patients under strict requirements. humanbrainproject.eu

Fluoreszenzmikroskopie und Gentechnik legen Details der Hirntätigkeit nach Schlaganfall offen

Pisa (pte/11.11.2019/06:05) Mitarbeiter des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Neuroscienze http://www.in.cnr.it und der Scuola Superiore Sant’Anna http://santannapisa.it haben die neuronale und vaskuläre Gehirnplastizität bei der Rehabilitation nach einem Ictus untersucht. Als Methodik wurde eine Kombination aus Fluoreszenzmikroskopie und Gentechnik verwendet.

Hoffnung für Ictus-Patienten

„Wir wollten Einzelheiten darüber erfahren, wie das menschliche Nervensystem nach einem Hirnschlag die Intensität der Vorgänge zwischen den Synapsen steuert“, meint Projektleiterin Allegra Mascaro. Die dabei eingesetzten In- und Ex-Vivo-Techniken ermöglichten eine Darstelllung der neuronalen Plastizität, die von der einzelnen Nervenzelle bis zur gesamten Hirnhälfte reicht. Dabei konnte beobachtet werden, wie die Hirntätigkeit die Zusammensetzung und Wechselwirkung zwischen den einzelnen Teilen der Hirnrinde beeinflusst.

„Der Weg zum vollständigen Verständnis der Mechanismen zur Rückgewinnung der motorischen Fähigkeiten ist zwar noch lang, bietet jedoch vielversprechende Aussichten für Ictus-Patienten auf eine vollständige Genesung“, so die italienische Wissenschaftlerin. Die multidisziplinäre Studie ist in enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Laboratorium für nicht-lineare Spektroskopien http://lens.unifi.it durchgeführt worden.

Interdisziplinäre Kooperation

Sie ist Teil des gemeinschaftlichen Forschungsprogramms Human Brain Project http://humanbrainproject.eu , das die Ergebnisse als Grundlage zur Simulierung der Vorgänge im menschlichen Gehirn nutzen wird. Einzelheiten der Untersuchung sind in der renommierten Fachzeitschrift „Cell Reports“ nachzulesen.

Karin Eder
Über Karin Eder 540 Artikel
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Advanced Practice Nurse, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Leitung Bereich Gerontologie und Validation im Ausbildungszentrum des Wiener Rotes Kreuzes GmbH.

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