DE: Warum fragen wir nicht noch die FIFA!?! – Pflege und Politische Ränkespiele: „Sichtlich unsichtbar…….“

(C) Katrin Schützenauer

Vortrag anlässlich des Symposiums „Pflege im Weitblick“, Wien 16.3.2017

Sehr geehrte Tagungsteilnehmerinnen und -Teilnehmer, lieber Markus Golla, geschätzte und hochverehrte KollegInnen und Kollegen,

zu Beginn gleich mein ausdrückliches Kompliment: ich bin beeindruckt vom Verve dieser auf Initiative eines engagierten Pflegenden und Redakteurs zustande gekommenen Veranstaltung[1].

Ich bin gleichzeitig dankbar und geehrt was meine Einladung nach Wien angeht, um hier zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich hoffe Sie verstehen mich alle – also ich meine damit auch vom Idiom und lautmalerisch – denn ich komme, wie man hört, aus Bayern.

Zu Beginn meines Vortrages möchte ich eine kleine Hinführung, eine Art Preludium oder gerne auch Prolog, vornehmen. Ich beziehe mich hier auf Teile meiner Identität, insbesondere meine Herkunft.

Prolog

Aus Bayern als Pflegeperson und Pflegewissenschaftler zu kommen, das ist heutzutage möglicherweise eher Störung oder sogar Provokation. Wenn man sich in der Bundesrepublik auf Fachtagungen bewegt oder mit Kolleginnen und Kollegen aus der Pflegewissenschaft zu tun hat, dann wird man damit konfrontiert, dass Bayern eine derzeit unwürdige Rolle einnimmt, was die Situation rund um die berufliche Pflege in der Bundesrepublik Deutschland angeht.

  1. Problemaufriss: Situation der Fremdbestimmung der Pflege in Deutschland am Beispiel PflBRefG und VdbP (Bayern)

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass wir gemeinsam mit den Kolleginnen und  Kollegen aus den bayerischen Hochschulen proaktiv und öffentlich protestierend schriftlich, mündlich und diskursiv agieren, was bestimmte Vorhaben und Entscheidungen der bayerischen Gesundheits- und Pflegepolitik in Bayern angeht. Vor allen Dingen betrifft dies die geplante Gesetzgebung zu einer sogenannten Vereinigung der Bayerischen Pflegenden (ich bitte zu entschuldigen, ich verhasple mich manchmal und es rutscht mir dann dazu der Begriff der Vereinigung der bayerischen Pflegeunternehmer heraus).

Zum anderen versuchen wir auf die bayerische Gesundheits-und Pflegeministerin auch dahingehend beratend einzuwirken, dass sie die Vertreter der CSU in Berlin überzeugen kann die gleiche Haltung wie die der CSU Landespolitik in Bayern – wie übrigens auch die aller anderen Landesregierungen im Bund – bezüglich des anstehenden Pflegeberufereformgesetzes einzunehmen. Leider haben wir gerade aus der CSU Landesvertretung  in Berlin, die derzeit noch in Regierungskoalition mit der CDU steht, entscheidende negative Impulse zur Blockade eines wesentlich notwendigen und hochrelevanten Gesetzesentwurfes zur Reform des Pflegeberufes zu beklagen. In Persona zweier parlamentarisch und öffentlich agierender Abgeordneten namens Georg Nüsslein und Erich Irlstofer von der CSU sowie eines Vertreters der CDU aus Rheinland Pfalz, Erwin Rüddel, ist eine Blockade des Gesetzes entstanden[2]. Die Stoßrichtung der Argumentation der Generalistikgegner beruht auf einem Scheinargument zur nicht mehr möglichen ‚Inklusion’ des sogenannten „Hauptschulniveaus“ im Rahmen der Generalistik. „HauptschülerInnen“ werden als Verliererbiografien im Diskurs produziert und politisch als Argument gegen die Generalistik instrumentalisiert[3]. Die Nähe dieser Argumentation zur bundesdeutschen privaten Arbeitgeberverbandsseite im Bereich der privaten Altenhilfelobby ist dabei  nicht zu übersehen und überhören. Im Zuge dieser Argumentation wird auch die Akademisierung als Drohszenario formuliert[4].

Interessanter an dieser Gemengelage ist aber vor allen Dingen eines: die Gegner einer Ausbildungsreform mit zugehöriger Akademisierung des Pflegeberufs sind beinahe deckungsgleich mit denjenigen, die sich gegen die Verkammerung der Pflegeberufe stellen. Eindeutig lässt sich hier feststellen, wie sich Gewerkschaften und Arbeitgeber verbünden um die bundesdeutsche Pflege in der wohlbekannten Form der Fremdbestimmung politisch weiter zu schreiben.

Keine Angst, meine Damen und Herren, ich möchte Sie hier und heute nicht auf die Folter spannen mit den bundesdeutschen politischen Eigenheiten, sondern vielmehr um das Verhältnis von Fremd- und Selbstbestimmung der Pflege verhandeln, denn das ist etwas, dass wir selbst, als professionell Pflegende und in unseren unterschiedlichen Rollen und Verantwortungen beeinflussen können.

Der Titel meines Vortrages zielt genau auf diese Fremdbestimmung ab.

Warum fragen wir eigentlich nicht noch die FIFA oder vielleicht auch noch den ADAC? Beide kennen sich ja bestens mit Skandalen aus. Und warum werden weiterhin im Zusammenhang mit der professionellen beruflichen Pflege besonders diejenigen, die im weitesten Sinne als Anbieter der Pflegedienstleistung befasst sind öffentlich befragt und damit entscheidend einflussreich? Das heißt weiter auch, warum laufen sie damit den eigentlichen Fachexperten den „Rang“ ab im Sinne eines scheinbar hierarchisch höher zu wertenden Arguments als das der ausgewiesenen Experten? Dies ist eine Frage, die ich bereits als Studierender vor Jahren vor mich hergetragen habe und was mich dann auch irgendwann soweit beeinflusst hat, Mitglied eines Pflegeberufsverbandes zu werden.

Übersicht

Ich möchte im Weiteren diese Frage als Zuspitzung des Problemaufrisses besonders am Beispiel des bereits erwähnten Pflegeberufereformgesetzes und der Nicht-Kammer in Bayern verdeutlichen.

Danach gehe ich ein Stück weiter und versuche eine soziologisch-pädagogische Analyse, denn dadurch erhoffe ich, dass es mir gelingt einen nachvollziehbaren Blick auf die beschriebene Problem- und Gemengelage zu werfen.

Zum Schluss maße ich mir auch an, einen Vorschlag zu vorzustellen, WIE diese wenig selbstverantwortliche Eigenbestimmung durch die Pflegenden selbst inszeniert und begleitet werden könnte.

Die Expertenanhörung zum PflBRefG vom 30.5.16

Zur Verdeutlichung des eben grob skizzierten Problemaufrisses sehen sie hier im Hintergrund 46 zugebenermaßen schlecht zu erkennende[5] Expertenverbände und –organisationen sowie Einzelpersonen, die zu einer Expertenbefragung bezüglich des Pflegeberufereformgesetzes am 30.5.16 nach Berlin eingeladen wurden[6]. Und das wohl gemerkt, nachdem die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag bereits erfolgt war. Dass zu diesem Gesetz ein Passus im Koalitionsvertrag existiert und auch ein Kabinettsbeschluss, möchte ich hier ebenso wenig unerwähnt lassen.

Vielleicht in aller Kürze zu den wichtigsten Passagen im Gesetz um die geplante neue Pflegeberufegesetzgebung in Deutschland[7]: erstens werden alle Berufe wie Alten-, Erwachsenen- (Gesundheits- und Krankenpflege) und Kinderkrankenpflege (Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) zu einem Beruf und Abschluss, die Pflegefachfrau /-mann zusammen geführt. Zweitens sind Vorbehaltsaufgaben die die verantwortliche Durchführung des Pflegeprozesses regeln, formuliert. Drittens gibt es neben dem Weg des beruflichen auch den des akademischen Abschlusses an der Hochschule ohne zwischengeschaltete berufliche Schulen, wie es aufgrund der Modellklausel im derzeit geltenden Gesetz von 2004 sehr häufig jetzt oder noch der Fall ist. Anders als in Österreich bleibt allerdings die dreijährige Ausbildung bestehen, d.h. es gibt Wahlmöglichkeit zwischen Ausbildung oder Studium. Dieser Gesetzesentwurf wird von allen professionellen Pflegeverbänden begrüßt, der DPR und auch die Dekanekonferenz der Pflegewissenschaft in der Bundesrepublik stehen eindeutig hinter dieser Richtlinie.

Zurück zur Expertenanhörung: von den 46 Geladenen habe ich hier in schwarz schon einmal ein Drittel in fett hervorgehoben. Dieses Drittel sind Arbeitgeberverbände die als Einzelverbände oder zusätzlich noch über deren Dachverbände vertreten werden. Die Selbsthilfeverbände und Kassenvertreter habe ich hier schon einmal herausgelassen, nähme man diese zusätzlich hinzu wären wir bei über 50% nicht-originär pflegeberufliche Verbandvertretungen. Einen Pflegeverband, den Altenpflegeverband habe ich hier ebenso markiert wie die Gewerkschaften, denn sie treten auch gegen die Verkammerung auf.

Die Expertenanhörung zur VdbP (sogenannte Vereinigung der bayerischen Pflegenden) am im Bayerischen Landtag am 6.12.16

Als zweites Beispiel zeige ich noch das der VdbP, der sogenannten Vereinigung der bayerischen Pflege, die von der bayerischen Gesundheitsministerin Huml trotz einer mehrheitlichen Zustimmung der bayerischen Pflegenden von 50% zu einer „echten Kammer“, als Alternative (vormals auch bekannt als „Pflegering“) in ein Gesetz gegossen wurde. Die freiwillige Mitgliedschaft, die Hinzunahme der Helfer sowie die Zusammensetzung eines Beirates durch Arbeitgeber rufen die Kritiker unter anderem alle Pflegeverbände im BLPR (ausgenommen der vorher gezeigte Altenpflegeverband mit etwas mehr als 100 Mitglieder in Bayern) sowie die Pflegewissenschaft in Bayern als Gegner auf den Plan. Ich möchte hierzu gleich auf eines hinweisen: sollte in Veröffentlichungen oder Stellungnahmen zu lesen sein, dass die „Pflegeverbände“ und die „Pflegewissenschaft“ mit im Boot der Gründungskonferenz seien, so ist das mitnichten als gültige Verallgemeinerung zu verstehen, sondern vielmehr als journalistische Kreativität und Falschmeldung zu werten!

Mittlerweile treten auch die kirchlichen Arbeitgeberverbände als Gegner  der VdbP in die Öffentlichkeit, so dass die Kritik schärfer wird. Parlamentarisch lässt sich die Nicht- Kammer wohl nicht mehr verhindern, was auch für den derzeitig laufenden bundesweiten Verkammerungsprozess in der Bundesrepublik Deutschland als extrem schädlich angesehen werden muss.

  1. Analyseversuch: Sichtbarkeit und Bewusstsein – Übertrag auf die Situation der Pflege in Deutschland

Wenn Sie aufmerksam zugehört haben, dann haben Sie vielleicht bemerkt, dass ich mehrmals mit dem Begriff des Öffentlichen gespielt habe.

Ich benutze den Begriff bewusst, denn was öffentlich bemerkt, artikuliert und als Stellungnahme formuliert ist, wird SICHTBAR! Es ist da. Es ist anwesend.

Bevor ich nun aber den Versuche wage, wie man mit einer scheinbar unaushaltbaren Fremdbestimmung umgehen kann (was ich in der Tat hier in der Kürze nicht werde tun können), werde ich vielmehr versuchen wollen zu analysieren, warum solche Zustände ausgerechnet für die Pflegenden in Frage kommen.

Ich werde nicht darauf verzichten können den Finger in die Wunde unserer selbst zu legen, versuche dabei aber auch auf vielleicht eher ungewöhnliche Quellen zu zugreifen. Diese benutze besonders in der Hoffnung, dass sie mir als Übersetzungshilfen für die Spezifität der Pflege dienen können. Ich wende dabei meinen Blick den modernen und älteren Soziologinnen und Soziologen zu. Mit Carolin Emcke werde ich über die Krisenhaftigkeit sprechen und mit John Dewey über den potentiellen Umgang mit dem Krisenhaften. Brian Cox, einen englischen Astrophysiker werde ich im Zusammenhang mit dem Thema der neuen Herausforderungen im gesellschaftlichen Wandel zitieren, um eine abschließende Synthese zur politischen Bildung der Pflege zu wagen.

Zuerst aber zu den Krisengebieten, was die Pflege ja im wahrsten Sinne des Wortes ist.

Neben der Krise des Menschen, des einzelnen Betroffenen sehen wir uns auch damit konfrontiert wie man mit Krisen in der modernen Welt des Gesundheitswesens umgeht. Man erkennt auch, wie man mit den professionellen Krisenhelferinnen und –helfern, den Pflegenden umgeht, sie sind selbst Teil der Krise und flüchten häufig: ein ähnlicher Reflex wie es bei den Untersuchungsgruppen von Carolin Emcke der Fall ist. Denn Pflegende sind ebenso  unsichtbar, unsichtbar wie die Opfer von Traumata und Gewalt.

Sichtbarkeit

Carolin Emcke, aktuelle Friedenspreisträgerin des deutschen Buchhandels zitiert die Literatur- und Ästhetikprofessorin Elaine Scarry im Zusammenhang mit Phänomenen der Fremdenfeindlichkeit und des Fremdenhasses.

Carolin Emcke ist als kritische Soziologin der neuen Frankfurter Schule und Autorin damit befasst sich seit Jahren in den Krisengebieten der Welt umzusehen, dort wo Menschenrechte missachtet und Menschen unter den Systemen und deren Mechanismen wie Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit leiden, wo sich also die Traumaopfer befinden und von woher sich die Flüchtlingsströme zu uns entwickeln.

„Monstrosität und Unsichtbarkeit sind zwei Unterarten des Anderen. Die eine übermäßig sichtbar und die Aufmerksamkeit abstoßend, die andere unzugänglich für die Aufmerksamkeit und daher von Anfang an abwesend“ (Scarry in Emcke 2016: 49).

Ich finde dieses Zitat wirklich hochinteressant: es betrachtet nämlich zweierlei: das Eigene, das Fremde und es gibt außerdem einen Blick und eine Überlegung dahingehend frei, ob es womöglich auch ein Stück weit in der Natur des Menschen liegt, das Fremde auszugrenzen und nach dem Eigenen zu suchen? Carolin Emcke hat Opfer interviewt und macht mit deren Einverständnis jene Schicksale öffentlich. Sie entreißt sie sozusagen einer Art „Black Box“ und stellt sie uns vor. Die anonyme Masse wird damit konkret als Einzelschicksal sichtbar, ein Ansatz den wir gut kennen, den der Biografie- und Lebenslaufarbeit, den wir als Pflegende bei unseren Klientinnen und Klienten anwenden.

Leider wenden wir diesen noch zu wenig bei uns selbst an: das Eigene und das Fremde sind Kernkategorien in der Ontologie des Pflegebegriffes. Es ist das, was uns anzieht oder hinzieht zu etwas oder zu jemandem oder auch von etwas zurück schrecken lässt. Wir arbeiten noch zu wenig mit sogenannten Profigrafien[8]. Mit den berufsbiografischen Verläufen und Entwicklungslinien unserer selbst. Wir haben das Eigene noch nicht entdeckt, genauso wenig, wie wir den inneren Kern der pflegerischen Tätigkeit verstehen, da wir ihn in der breiten Masse ausschließlich noch an den Lebensaltern und nach den institutionellen Versorgungsformen ausrichten. Das was der Mensch braucht, steht aber häufig maximal diametral dem entgegen, was die Institution will.

Auch, meine Damen und Herren, müssen wir uns neben unserer eigenen Identität Gedanken machen was uns von den anderen abgrenzt. Es geht hier nicht um den Entwurf von Feindseligkeit oder einer Opferrolle; wir müssen beginnen diese Gemengelage ÖFFENTLICH und SICHTBAR auszustellen, darüber in der Science Community zu verhandeln und stets darauf hinzuweisen – damit meine ich nicht nur die Eliten, die sich mit Professionssoziologie beschäftigen, also die, die außerhalb des Krisengebietes stehen und sich damit befassen, sondern ALLE. Wir als Hochschulen, die häufig die geflüchteten Pflegenden bei uns aufnehmen, kennen diesen Blick nur zu gut. Wir hören Geschichten von Missachtung und Patientenignorierung. Wir hören Leidenserfahrungen des täglichen Drucks, der auf die zunehmende Belastung durch durchökonomisierte Abläufe zurück zu führen ist. Und das bei immer weniger Personal. Dieser Blick allein genügt aber nicht. Ich meine in der Tat ALLE. ALLE sind die ganze Gesellschaft. Aber zuvor sind diejenigen ALLE gemeint und gefragt und aufgefordert sich sichtbar zu machen, die aktiver Teil dieser Gemengelage sind – also im weitesten Sinne Pflegende sind. Damit meine ich auch nicht nur die Aktivisten, die den Verve der Straße erkannt haben und sich dadurch von den Eliten bewusst abgrenzen wollen und häufig auch umgekehrt. Ich meine ALLE. Denn wir sind VIELE und scheinbar doch zu WENIGE!

Stecken wir also fest? – Die Antwort ist „Ja!“

Es ist ein Feststecken im Widerspruch. Der Widerspruch einerseits nicht zu wissen, wer und was wir (eigentlich) sind und andererseits auch der damit einhergehenden Problematik uns abzugrenzen.

Bewusstsein (1)

Ich eile damit zu John Dewey. Der Begründer der Chicagoer Soziologie und der ersten Reformschule an einer Universität zur Lehrerbildung hat vor 100 Jahren daran gedacht was wir nun schmerzlich erleben. Bildung muss die gesellschaftlichen Entwicklungen, damals die der Industrialisierung, der Verstädterung, der unnatürlichen Arbeitsformen in den Fabriken berücksichtigen, so dass über Aufklärung und Reflexionsfähigkeit, über Demokratie- und Mitwirkungsprinzipien mündige und eigenständige Menschen erzogen und gebildet werden können, die in dieser neuen Entwicklung nicht untergehen.

Auch Kerschensteiner hat in Deutschland diesen Gedanken gehegt, seine Schule zur staatsbürgerlichen Erziehung wurde in der beruflichen Bildung zur Schule des (beruflichen) Funktionierens leider häufig missverstanden und umgedeutet. Es wundert daher nicht, dass gerade in den industriell aufstrebenden Nationen wie China das Konzept der sogenannten dualen Berufsbildung aus der Bundesrepublik implementiert und gefeiert wird.

Worauf will ich hinaus? Sie merken ich bin beim Eigenen angekommen. Ich stehe knietief im Eigenen. Es ist Voraussetzung um das Eigene zu wissen, es zu verstehen, darum zu ringen, um das Fremde anerkennen zu können oder es möglicherweise sogar integral zum Teil des Selbst zu machen. Nicht das Fremde ist die Bedrohung meine Damen und Herren, sondern die Unwissenheit um das Eigene.

„Das an Institutionen gebundene Leben der Menschheit ist von Desorganisation gekennzeichnet. (…) Das Leben wird zerteilt, und die institutionalisierten Teilbereiche werden als hoch und niedrig, ihre Werte als profan und geistlich, materiell und ideell eingestuft. Die Interessensbereiche sind äußerlich und mechanisch durch ein Kontroll-und Ausgleichssystem miteinander verbunden“ (Dewey 1988, 30f).

Mit John Dewey sind wir als verantwortliche und beteiligte Akteure gleichzeitig und immer auch Hüter und Wächter eines Systems. Wir erkennen uns als Akteure und Professionelle des Systems, das funktionieren muss, der eigentliche Inhalt, das Wesen des professionellen Handelns wird häufig ausschließlich dem Prozess geopfert. Alle Aufmerksamkeit gilt dem Prozess, dem reibungslosen Ablauf. Die inhaltliche Qualität und Hingabe an das Handeln wird damit zweit- oder gar drittrangig. Häufig sind wir damit beschäftigt, darauf hinzuweisen die Dinge, die nicht mehr möglich sind zu betonen, um sie vielleicht nicht der Vergessenheit anheim zu geben. Die Betonung der Leerstelle wird stellvertretend zur Verlustanzeige der identitären Daseinsberechtigung.

Zum System gilt weiterhin anzumerken…leider haben wir noch kein zusammenhängendes politisches Subsystem der Pflegenden im System der Gesundheitswelt entstehen lassen können.

Wir perpetuieren damit die Fremdbestimmung selbst.

Deswegen haben wir auch gelernt zu fragen. Nach Erlaubnis. Wir sind die Experten des Fragens nach der Regel des Systems. Es darf nicht verletzt werden. Es verwundert nicht, dass wir damit häufig das Fremde gar nicht als Chance begreifen können. Wir sind mit uns und unserer Abhängigkeit beschäftigt, sie nimmt uns im Alltag der Prozesse und im Schmieden der perfekten Abläufe vollkommen ein. Der Blick über den Tellerrand ist häufig physisch und psychisch nicht mehr möglich, das sogenannte Andere ist noch aufgrund der eignen Unsichtbarkeit und der eigenen unerschöpflichen Beschäftigung damit perspektivisch nicht zugänglich oder eventuell als Potential sichtbar.

Das System treibt uns vor sich her und wir perpetuieren damit das System.

Holen wir uns also aus der Unsichtbarkeit!?! – Die Antwort ist wieder „Ja!“. Das könnte der Lösungsweg sein. Nur wie?

Es wäre vermessen nun spontan zum Schluss zu kommen, um abschließend zu sagen – lassen Sie uns doch dann einfach durch Bildung die Pflege aus der Unsichtbarkeit holen – denn das wäre zu einfach. Erstens: Welche Bildung ist es, die uns weiterhilft? Und zweitens: was zusätzlich erschwerend hinzu kommt ist, dass wir uns auch als Gesellschaft weiterbewegen, ähnlich wie John Dewey vor 100 Jahren antizipierend seine Ansätze in Demokratie und Erziehung formuliert hat, ist es heutzutage der Umgang mit Medien, mit Meinungen, mit den Fake News und der Informationsflut, ja –schlacht, die uns als Bildungsexperten vor Herausforderungen stellt, die uns förmlich auffordern Lösungen zu finden.

Wie gehen wir also auch damit um, zum einen im Hinblick auf die Frage des Nicht- Identischen der Pflege und zum anderen unter der Vorhaltung dieser eben benannten neuen gesellschaftlichen Entwicklungen? Wie gehen wir damit um diese neuen Bildungsherausforderungen zu konstellieren und Lösungen oder Ideen zur Lösung beizutragen?

Hier sehe ich aber gerade eine Chance zur Synergie. Ein Potential, das mit der Formulierung von Standpunkt und Emanzipation zu tun hat.

Bewusstsein (2)

Der populäre Astrophysiker Brain Cox von der Universität Manchester wird wie sie im Hintergrund lesen können in einem Interview folgendermaßen zitiert: Ich übersetze sinngemäß…

„Bildung ist ein nationales Sicherheitsproblem. Auf was man sich in offenen Demokratieformen verlässt ist, dass die Menschen die Fähigkeit besitzen eine informierte Position, einen Standpunkt einzunehmen aber wir bringen den Menschen nicht bei WIE man denkt und somit werden wir als demokratische Gesellschaften zunehmend instabil“[9]

Hören wir also diesen Aufruf und nehmen ihn als Anlass zur Demokratie- und Politischen Bildung. Nehmen wir ihn auf und tragen ihn konkret an unser Thema heran. Die Frage der Stellungnahme rund um Pflege heißt: wer sind wir (eigentlich)? Wo stehen wir? Welchen Platz nehmen wir in unserem System, dem Gesundheitssystem, ein und welche Rolle wollen und müssen wir in der Zukunft spielen? Und wo wollen wir hin? Diese Fragen sollten im Rahmen der politischen Bildung in der Pflege zur Entwicklung des identitären Kerns, des Eigenen, dringend regelmäßig und von der Pike auf verhandelt werden.

Pflege sichtbar zu machen ist damit auch (eine) Kunst.

Wir brauchen dazu in der politischen Bildung deswegen vielfältige Methodiken, auch die ästhetischen Bildungsanteile, um die Unsichtbarkeit der Sichtbarkeit zuzuführen. Aber was heißt nun Politische Bildung in diesem sich rapide gesellschaftlich wandelnden Gesundheitssystem für Pflegende konkret?

  1. Diskussion: Politische Bildung als Dreh- und Angelpunkt einer selbstbestimmten Pflege der Zukunft

„Ich möchte in diesem Sinne für eine politische Bildung plädieren, die sich auf Mitsprache, Teilhabe, Partizipation und politisch- analytischer Kompetenz beruft. Ebenso auf eine Bildung, die unter Kenntnisnahme der Zustände auf kritische Art und Weise Widersprüchlichkeiten und das Problematisierungspostulat zum Anlass nimmt“ (Bossle 2016: 301)

Was heißt das konkret? Politische Bildung verfolgt die Ziele,

  • Interesse an Politik zu wecken
  • Voraussetzungen für eine selbstständige politische Analyse und Urteilsfähigkeit schaffen zu schaffen und
  • Eine Identifizierung mit demokratischen Werten ermöglichen (Ackermann et al. in Bossle 2016: 302)

Es wäre ebenso vermessen zu glauben für so einen Weg reiche nur ein Modul, ein Fach, eine Unterrichtseinheit zu 90 Minuten aus. Wir müssen uns an dieser Stelle deutlich vor Augen halten, dass wir selbst nachfragen müssen, inwiefern wir selbst das sogenannte Politische traktieren, die Polis, den sogenannten Staat, wie wir das Zusammenleben in der Gesellschaft nach unseren schützenswerten demokratischen Werten Gewaltenteilung und Meinungsfreiheit schätzen und dieses zum Gegenstand unserer Angebote machen.

Die Kunst darin liegt, das Unsichtbare sichtbar zu machen, die Abstraktion auf das Konkrete  unserer Pflegeproblematik zu übertragen und zugänglich zu machen.

Sichtbarmachen

Ästhetische Bildungsanteile können dabei helfen.

Doris Eberhardt (2017) hat zusammen mit Studierenden unserer Hochschule eine Performance entwickelt, die sie bei einem hochschulinternen Symposium auf die Bühne gebracht haben. Auf Grundlage berufsbiografischer Interviews entwickelte sich ein ästhetisches Ereignis, spürbar und fühlbar für Zuschauer wie Darsteller. Über ausgewählte Fragmente aus Interviews mit Pflegeschülerinnen und -schülern, die durch theaterpädagogische Methoden im Zusammenhang mit Assoziation und im Rahmen von Diskussionen angereichert wurden, sind allseits bekannte Verhaltensmuster unserer unsichtbaren Berufsgruppe sichtbar gemacht worden. Die Fragen, die traktiert wurden waren vielseitig und es schienen unterschiedliche politisch-demokratische Fragestellungen auf:

Geben Patienten ihre Würde an der Pforte ab?

Wer kümmert sich um das Wohl der Pflege?

Darf Pflege bunt sein?

Wie können wir dem Tag mehr Stunden geben?

Was soll ein Schüler können?

Warum wird im 7. Stock der Vorhang beim Waschen zugezogen? (Vgl. Eberhardt et al. 2017a: 36)

Die Deformation und Zurichtung der Pflegenden die bereits in der Ausbildung beginnt, floss während der Performance in ein Glaubensbekenntnis ein, das rhythmisch und lautstark von den Spielern vorgetragen wurde.

Glaubensbekenntnis

(Eberhardt et al. 2017b)[10]

Wir haben Verantwortung* Wir kümmern uns* Wir kennen unsere Patienten* Wir planen, koordinieren, haben den Durchblick* Wir haben Verständnis*Wir respektieren Ihre Privatsphäre* Individualität wird bei uns groß geschrieben.* Uns ist es nicht egal, wie der Patient sich fühlt.

Alles zu seiner Zeit

Man ist flexibel.

Man aktiviert, stiftet Sinn, pflegt Kontakt.

Man funktioniert

Uns ist nichts zu viel* Wir fragen sie täglich, wie es ihnen geht* Wir wissen wie sie sich fühlen* Wir wissen wann sie Stuhlgang haben.* Wir merken, wenn sie nicht mehr können* Wir entscheiden, was sie dürfen

Du bist zielstrebig

Du hast alles im Griff

Du bist professionell

Du legst fest, was gut für Deinen Patienten ist.

Du bist manchmal machtlos

Wer weiß, wie ich mich fühle?

Zur Erinnerung: es waren original Fragmente aus den Interviews mit den befragten Schülerinnen und Schülern.

Stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler brachten die Darstellerinnen die unsichtbare unauflösliche Widersprüchlichkeit wie sie auch Anne Kellner (201 betont, an die Oberfläche. Plötzlich war es da. Und obwohl die betreffenden Schülerinnen und Schüler nicht zu sehen waren, waren sie da. Sie waren anwesend. Sie waren sichtbar. Und obwohl niemand aus dem Publikum die befragten Schülerinnen und Schüler kannte, erkannten sie sich selbst und waren betroffen.

Eine weitere Sequenz aus der Performance möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

„Eine weitere Sequenz zeigt bildlich, dass Lernende wie Punchingbälle herumgeschubst werden. Ständig gelten für sie andere Regeln: „Regel Nummer 2: Der Schüler zählt nicht bei der Übergabe, weil der Schüler ist der Schüler.“ Und das schulische Arbeiten muss abgelegt werden. Sie müssen schnell arbeiten und das geht nicht schulisch! Oft werden sie auf ihre Fähigkeiten reduziert. Es wird wieder dunkel. Ein Klicken ist zu hören und in der nächsten Sekunde strahlten sechs Taschenlampen auf die Stirn einer Darstellerin. Im Kreuzverhör wird sie befragt.“ (Eberhardt et al. 2017b)

Das Sichtbarmachen, die Sichtbarkeit führte zu Fragen, die sich innerhalb des Publikums aufwarfen. Sie wurden während und nach der Performance angesprochen und Teil des Szenarios. Im Anschluss an die Performance wurde geäußert:

Die Realität wurde dargestellt. Leider ist es so.  Aber leider ist hier die falsche Zielgruppe. So wie ich das überblicke sind es in erster Linie Schüler und Studierende die anwesend sind. Die kennen die Situation allzu gut. Eigentlich müsste diese Performance Pflegedirektoren oder Heimleitern der Altenhilfe gezeigt werden. Das solltet ihr euch mal noch überlegen.“

„Die Texte – ja in den Texten höre ich die Schüler sprechen. Es ist traurig aber es ist so! Es hat mich sehr betroffen gemacht.“ (Eberhardt et al. 2017a: 38)

Epilog

Liebe Tagungsteilnehmerinnen und liebe Tagungsteilnehmer.

Ich versuche nun den Kreis zu schließen in der Hoffnung, dass es klar wurde, welche Bedeutung das Politische, die politische Bildung für die Pflegesituation hat. Wenn wir wollen, dass wir im übertragenen Sinne nicht die FIFA oder den ADAC fragen, was das Richtige und Gute für die Pflege ist, dann müssen wir zukünftig sichtbar werden.

Wir können alle dazu beitragen.

Die Wissenschaft, die zeigen muss, was die identitären Kerne von Pflege sind. Grundlagen- und Theoriearbeiten sind dazu unerlässlich.

Das Management, das verstehen muss, dass Pflegemanagement nicht nur die methodische Kosten-Nutzen Rechnung ist, sondern das verantwortlich Führen von Menschen die pflegen, die Erlaubnis zum Dialog und Feedback sowie Rückhalt brauchen.

Die Pflegepädagogik, dass Rolle und Verantwortung gelernt und diskutiert werden muss.

Die Pflegenden, die beginnen widerständig nicht nur nach den Regeln des Systems sondern im Sinne der Menschen, der Zu-Pflegenden und der Pflegenden selbst handeln. Nur in der Auseinandersetzung und Aushandlung werden wir sichtbar.

Die Auseinandersetzung heißt um das Eigene zu wissen und  das Andere anzuerkennen. Das Unsichtbare anwesend werden lassen und zur Sichtbarkeit zu verwandeln.

Wenn Pflege weiterhin in der Anonymität aufgeht, wenn Pflege nicht auftritt mit dem Argument, dass es unverzichtbar, einzigartig ist was Pflege kann, leistet, dann wird sie irgendwann verschwinden, und das als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen. Sie wird zu Gunsten einer noch mehr und zunehmend sichtbarer werdenden fragmentarischen und industriellen Logik abgelöst werden. Nur wenn sie sichtbar wird und über sich spricht, dann wird sie, werden wir auch befragt. Und das können nur wir selbst leisten. Und nicht 46 sogenannte Expertinnen und Experten, die ÜBER Pflege sprechen.

Herzlichen DANK!

Literaturverzeichnis

Artikel, Bücher und Politische Drucksachen:

Bossle, M. (2016): Entzaubert den Mythos, analysiert den Jargon! In: PADUA,11, (5), S. 301-308

Bossle (2017): Deutschland als europäisches Schlusslicht in der Pflege – mehr als nur ein strukturelles Versäumnis! In: Pflegewelt 2, (1), S. 28-32

Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht der 215. Sitzung, Plenarprotokoll 18/215: 21595

Dewey, J. (1980): Kunst als Erfahrung. Suhrkamp, Frankfurt am Main

Dewey, J. (2000): Demokratie und Erziehung. Beltz, Weinheim

Eberhardt, D. et al. (2017a): Ich sehe was, was Du nicht siehst. Ästhetisches Erforschen pflegerischer Wirklichkeiten – Ein Werkstattbericht. In: PADUA, 12, (1), S. 33-40

Eberhardt, D. et al. (2017b): Ich sehe was, was Du nicht siehst. Ästhetisches Erforschen pflegerischer Wirklichkeiten – Ein Werkstattbericht. Unveröffentlichtes Typoskript

Emcke, C. (2016): Gegen den Hass. Fischer, Frankfurt am Main

Kellner, Anne (2011): Von der Selbstlosigkeit zur Selbstsorge. Eine Genealogie der Pflege. Berlin. Lit-Verlag

Rüddel, Erwin (2017): Pflege als Beruf. Gedanken zum Pflegeberufereformgesetz. In: Pflegewelt 2, (1), S. 18-19

Internetquellen (Zugriffe v 13. und 14.3.17):

https://www.bundestag.de/ausschuesse18/a14/anhoerungen/pflbrefg-inhalt/420494

https://www.phil.uni-passau.de/grundschulpaedagogik-und-didaktik/zentrum-fuer-praxisforschung/

https://www.bigissue.com/features/interviews/7142/professor-brian-cox-interview-education-is-as-important-to-security-as

Fußnoten

[1] Das Symposium fand am 16.3.17 in Wien am Hartmannspital statt. Als Referenten waren Sr. Liliane Juchli, Dr. Christoph Zulehner, Dr. Monika Krohwinkel, Prof.in Dr. Christel Bienstein und Birgit Meinhard-Schiebel geladen.

[2] Siehe dazu auch Bossle (2017): Deutschland als europäisches Schlusslicht in der Pflege – mehr als nur ein strukturelles Versäumnis! In: Pflegewelt 2, S. 28-32, im Interner verfügbar unter: https://issuu.com/spectrumkgmbh/docs/140117_pflegewelt_web (Zugriff v. 14.3.17)

[3] Dazu Erwin Rüddel: „Mit der Generalistik schiebt man die jungen Frauen mit Hauptschulniveau in die Hilfstätigkeit und damit in Hartz IV“ (Rüddel 2017: 19).

[4] Dazu Erich Irlstorfer am 26.1.2017 im Deutschen Bundestag: „Versuchen Sie nicht die Pflegeszene zu täuschen, vor allem die Altenpflege. Wer unter dem Deckmantel von beruflicher Durchlässigkeit, Qualitätssicherung und verbesserter Bezahlung am liebsten durch die Hintertür einen dualen Ausbildungsberuf akademisieren will, handelt fahrlässig, meine sehr geehrten Damen und Herren“ (Deutscher Bundestag, Stenografischer Bericht der 215. Sitzung, Plenarprotokoll 18/215: 21595)

[5] Bezieht sich auf die Darstellung auf den Folien, die beim Vortrag gezeigt wurden

[6] Liste mit 46 geladenen Expertenverbänden zur Anhörung in Berlin v 30.5.2016. Im Internet verfügbar unter: https://www.bundestag.de/ausschuesse18/a14/anhoerungen/pflbrefg-inhalt/420494 (Zugriff v 13.3.17)

[7] Im Vortrag wurde darauf hingewiesen, dass es explizit nur diejenigen zentralen Dreh-und Angelpunkte des Gesetzes sind, die für den Autoren von entscheidender Bedeutung sind!

[8] Siehe hierzu auch Schenz (2011), https://www.phil.uni-passau.de/grundschulpaedagogik-und-didaktik/zentrum-fuer-praxisforschung/ (Zugriff v 13.3.17)

[9] Originalzitat: „I’ve started to think that education is a national security issue. What you rely on in an open democracy is the ability of people to take an informed position but we’re not teaching people how to think and we are becoming unstable as democratic societies.” (Cox 2016)

Quelle: https://www.bigissue.com/features/interviews/7142/professor-brian-cox-interview-education-is-as-important-to-security-as (Zugriff v 14.3.17)

[10] Das unveröffentlichte Typoskript zum Artikel zeigt auch das „Glaubensbekenntnis“. Im gedruckten Text musste aus Platzgründen darauf verzichtet werden.

Michael Bossle
Über Michael Bossle 5 Artikel
Pflegewissenschaftler (Univ.), Dipl. Pflegepädagoge (FH), Gesundheits- und Krankenpfleger, Professor für Pflegepädagogik, Deggendorf

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