DE: Technologien im Alltag von älteren Menschen

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Prof. Dr. Barbara Klein von der Frankfurt UAS liefert gemeinsam mit Uni-Kollegen Expertise für den achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ des Bundesfamilienministeriums

In einer Bundespressekonferenz hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, kürzlich den achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Digitalisierung bietet älteren Menschen viele Chancen, um möglichst lange ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben führen zu können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des Berichts. Die Kommission hat zu verschiedenen Themen Expertisen eingeholt, deren Erkenntnisse in den Altersbericht eingeflossen sind. Prof. Dr. Barbara Klein von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat zusammen mit Prof. Dr. Frank Oswald von der Frankfurter Goethe-Universität mit einer Expertise zu den „Möglichkeiten und Herausforderungen der Implementierung von Technologien im Alltag von älteren Menschen“ dazu beigetragen. Themen der Expertise waren unter anderem Robotik, assistive Technologien, digitale Gesundheitsanwendungen und technikgestützte Dienstleistungen für ein selbstständiges Leben.

Klein und Oswald geht es bei den Technologien mit denen sie sich befassten nicht um konkrete Produkte, sondern vielmehr um einen Einblick in die Strategien und Methoden zur Implementierung von digitalen Assistenzsystemen in verschiedenen alltagsrelevanten Lebenswelten älterer Menschen. Alltagsrelevante Lebenswelten umfassen dabei das private Wohnen von der eigenen Häuslichkeit bis zum Quartier mitsamt der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung sowie den Kontext von Dienstleistungen in der Altenhilfe. Die heutige Verbreitung technologischer Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zeigt zum einen das Implementierungspotenzial auf, weist aber auch auf weitere Handlungsbedarfe hin.

Prof. Dr. Barbara Klein ist Sprecherin des Forschungszentrums FUTURE AGING der Frankfurt UAS. Rund 20 Professorinnen und Professoren aus allen vier Fachbereichen der Frankfurt UAS haben an diesem Forschungszentrum die Möglichkeit, Erfahrungen und Expertise aus diesen einzubringen, um nutzungsfreundliche und soziotechnische Forschungs- und Entwicklungsthemen für das Wohnen und Arbeiten in einer älter werdenden Gesellschaft zu bearbeiten. Das Frankfurter Forum für Interdisziplinäre Alternsforschung der Goethe Universität, dessen Vorstandssprecher Prof. Dr. Frank Oswald ist, ist assoziiertes Mitglied des Zentrums.

Die Expertise kann unter folgendem Link https://www.achter-altersbericht.de/fileadmin/altersbericht/pdf/Expertisen/Exper… herunter geladen werden; eine Kurzfassung des Altersberichts ist hier abrufbar: https://www.achter-altersbericht.de/.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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