DE: Pflegebevollmächtigte Claudia Moll begrüßt Diskussion um Pflichtdienst junger Menschen

(c) Nikolai Kues

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Claudi a Moll unterstützt die Idee des Bundespräsident en Frank – Walter Steinmeier eine Pflicht zeit für junge Menschen in Deutschland einzuführen. Claudia Moll: „ E s ist richtig und wichtig eine Debatte über eine soziale Pflichtzeit anzustoßen und ich finde diese Idee aktueller und relevanter denn je. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, wie groß der gesellschaftliche Zusammenhalt und wie hoch die Bereitschaft junger Menschen ist, Verantwortung zu übernehmen. Viele wollen sich engagieren und könnten so wertvolle Einblicke in soziale Bereiche erhalten . Das dient der Persönlichkeitsbildung, baut Vorurteile ab und öffnet den Blick auf die Belange von Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind und auf die, die sich beruflich oder auch privat im sozialen Bereich engagieren .“ Claudia Moll sieht in der Einführung einer sozialen Pflichtzeit für junge Menschen auch die Chance, einige von ihnen im Anschluss für soziale Tätigkeitsfelder zu gewinnen. Moll: „Viele Menschen haben keine Idee davon , was zum Beispiel die Arbeit in einer Pflege – oder Behinderteneinrichtung beinhaltet . Und ich habe schon erlebt, dass sich Menschen nach einem Praktikum für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich entschieden haben. Eine soziale Pflichtzeit kann uns als Gesellschaft nicht schaden, wenn jeder eine Idee davon bekommt, was soziales Engagement bedeutet.“ Informationen zur Arbeit der Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege finden Sie unter www.pflegebevollmaechtigte.de.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)