DE: Land bietet Schutzausrüstung für Pflegeeinrichtungen an

FFP1-Masken haben die geringste und FFP3-Masken die größte Schutzwirkung © APA

Persönliche Schutzausrüstung ist in manchen Einrichtungen immer noch ein knappes Gut. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Jugend in Schleswig-Holstein bietet jetzt speziell Pflegeeinrichtungen an, Schutzausrüstung aus den Überbeständen des Landes zu beziehen. Diese könnten laut dem Ministerium zu Festpreisen über den Online-Shop der Gebäudemanagement SH AöR (GMSH) abgerufen werden. Einen detaillierten Ablaufplan gebe es auf der Website der GMSH.

In einem Schreiben bittet der Sozialminister Dr. Heiner Garg die Einrichtungen, persönliche Schutzausrüstung soweit zu bevorraten, dass sie künftig ihren eigenen Bedarf auch bei einem Lieferengpass für 6 bis 8 Wochen decken können. „Wir müssen zunächst weiter mit der Pandemie leben und das SARS-Cov-2-Virus hat an seiner Bedrohlichkeit nichts verloren“, so Garg. Das erfordere von allen weiterhin ein erhöhtes Maß an Achtsamkeit, insbesondere in den Bereichen, in denen es um die Fürsorge, Behandlung oder Betreuung vulnerabler Personengruppe gehe.

Das Angebot resultiere aus einer Überdeckung der Mengen der strategischen Landesreserve, heißt es vonseiten der GMSH: „Aufgrund der zum Teil unsicheren Liefertermine (Exportbeschränkungen aus Asien, Zollabwicklungen usw.) haben wir mehrere Bestellungen platziert, um das Risiko zu streuen. Das Ergebnis dieser Risikostreuung ist eine Überdeckung der Mengen der strategischen Landesreserve. Diese Übermengen stellt das Ministerium vorrangig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Pflege- und Gesundheitsberufen zur Verfügung.“

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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