DE: Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz steht!

Forderungen des DBfK in Koalitionsvertrag aufgenommen

DBfK
(C) DBfK

Der neue Koalitionsvertrag 2021 – 2026 der Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz steht.
Der Regionalverband Südwest des DBfK hatte den Koalitionspartnern in ei- nem Positionspapier insbesondere die Themen Pflegestudienplätze, Personalbemessung, Schulgesundheitspflege und Weiterentwicklung der ambulanten Pflege mit auf den Weg in die Verhandlungen gegeben.
Die neue Landesregierung möchte die Pflegestudiengänge ausbauen und das bestehende Angebot an Pflegestudiengängen weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang weisen wir auf die geplante Schließung der pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTH Vallendar hin, und fordern die neue Landesregierung auf, alles zu unternehmen um das noch zu verhindern. Desweiteren plant die Koalition, sich für verbindliche Personalbemessungsinstrumente in der Pflege, eine bessere Vergütung der Pflegeberufe und Unterstützung der Schulen und Einrichtungen bei der weiteren Einführung der generalistischen Pflegeausbildung einzusetzen. Schulgesundheitsfachkräfte als Teil eines multiprofessionellen Teams im System Schule werden ebenso erwähnt wie ein flächendeckender Ausbau der Gemeindeschwester plus. Ein Bekenntnis zur Community Health Nurse findet sich zwar nicht, jedoch plant die Koalition neue, interprofessionelle Versorgungstrukturen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung ein deutliches Signal an die professionelle Pflege aussendet“, sagt Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest. „Unsere berufspolitischen Positionen und Forderungen haben Niederschlag im Koalitionsvertrag gefunden. Dies ist ein wichtiger Schritt für eine Weiterentwicklung und Stärkung der Pflege und der beruflich Pflegenden in Rheinland-Pfalz.“ ergänzt Andrea Kiefer. Und unterstreicht: „Klar war, Pflege nach Corona muss eine andere sein als zuvor! Wir werden zeitnah das Gespräch mit den gesundheitspolitisch Verantwortlichen suchen und gerne die Umsetzung der geplanten Projekte im Land konstruktiv begleiten.“

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen