DE: Hygiene wird bei medizinischen Geräten immer wichtiger

6. Juli 2018 | News Deutschland | 0 Kommentare

Was in zahlreichen Krankenhäusern längst Standard ist, wird nun auch im allgemein medizinischen Gebrauch immer wichtiger. Zunehmend achten Hersteller von medizinischen Geräten darauf, dass die verbauten Komponenten waschbar sind. Das ermöglicht auch im alltäglichen Gebrauch eine bestmögliche Hygiene und beugt Infektionen vor. In Skandinavien beispielsweise werden zunehmend Waschstraßen für Toiletten – und Badstühle eingerichtet, die ausschließlich dem Zweck dienen, einen hohen Hygienestandard zu gewährleisten.

LINAK, der dänischen Hersteller von elektrisch linearen Antriebssystemen setzt im Bereich waschbare Produkte einen neuen Standard.

Wer beispielsweise als Hersteller von medizinisch genutzten Betten seine Anwendung im Gesundheitswesen als waschbar spezifiziert, muss gewährleisten, dass nach dem maschinellen Waschvorgang die Betten nach Prüfung ordnungsgemäß funktionieren. Variationen des Prüfverfahrens hinsichtlich Temperatur, Zeitdauer und Reinigungsmittel müssen in der Risikomanagement-Akte des Herstellers behandelt werden. Die Deutsche Norm nach DIN EN 60601-2-52 sieht mindestens 50 Prüfzyklen für maschinenwaschbare Betten vor. LINAK testet seine neue MEDLINE®und CARELINE®Produkte, die in medizinischen Geräten eingesetzt werden, intensiver als die Norm vorschreibt.

Die LINAK-Ingenieure haben die Anzahl der Waschzyklen um eine vielfaches erhöht indem sie kontinuierlich die Testergebnisse abgleichen, Materialien prüfen, stärkere Komponenten entwickeln und versuchen, die Funktionen und das Design in einer Welt des ausgiebig wiederholten Waschens mit starken Reinigungsmitteln zu optimieren. Die LINAK Produktpalette, die diesen neuen Standard erfüllen, nennen sich IPX6 waschbar DURA™. DURA steht für durable und bedeutet ein Vielfaches. „Es sind nicht nur ein Reihe von elektrischen Antrieben, die diesen Standard haben, sondern auch all unsere neuen Steuereinheiten weisen diesen hohen Schutzgrad auf“, erläutert Geschäftsführer der LINAK GmbH in Nidda, Soeren H. Rasmussen.

Einer der neueren Antriebe, der die Kennzeichnung IPX6 waschbar DURA™ trägt, ist der LA40. Der LA40 ist ein leiser und kraftvoller Antrieb. Er ist in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Kräften erhältlich. Basierend auf langjähriger Erfahrung hat LINAK neue, patentierte Getriebe- und Bremsprinzipien entwickelt, welche die Leistungsfähigkeit des neuen LA40 verbessern. Der LA40 verfügt über einen mechanischen Endstopp, welcher die Sicherheit nochmals erhöht. Optional kann der LA40 mit weiteren Eigenschaften wie Freikupplungsfunktion (es können nur Druckkräfte erzeugt werden) und/oder Schnellablass bestellt werden, die je nach Anwendungsbereich die Sicherheit für Patient und Anwender nochmals erhöhen. Der Verstellantrieb ist ein langlebiger Aktuator mit hoher Geschwindigkeit und wurde unter dem Aspekt der einfachen Reinigung und unkomplizierten Montage entwickelt. Der LA40 ist für einen großen Anwendungsbereich innerhalb des Medizin- und Bettenmarktes konzipiert wie z. B. Pflege- und Krankenhausbetten, Therapieliegen, Patientenlifter sowie Untersuchungs- und Zahnarztstühle. Mehr Information zu den LINAK Produkten findet man auf der Internetseite www.linak.de.

Mit weltweit mehr als 2.000 Angestellten ist LINAK heute einer der führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung elektrisch linearer Antriebssysteme für verschiedene Applikationen im Krankenhaus- und Pflegebereich, im Möbelbereich und im industriellen Bereich.

LINAK GmbH ist mit ca. 70 Mitarbeitern die größte Tochtergesellschaft von LINAK A/S in Dänemark. 80 Prozent der LINAK-Produkte sind kundenspezifische Lösungen. Über die Jahre hinweg hat LINAK Lob, Auszeichnungen und Preise für ein Unternehmen mit explosionsartigem Wachstum, ideenreichen Produkten, sozialem Bewusstsein und als guter Arbeitgeber erhalten.

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)