DE: Geänderte RKI-Empfehlung: Mund-Nasen-Schutz auch für Bewohner*innen

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Ein Mund-Nasen-Schutz sollte auch von Bewohner*innen selbst bei Kontakt mit anderen Personen getragen werden – soweit sie dies tolerieren. Diese Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) ist neu und eine Änderung in den Empfehlungen „Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen“. Zuvor hatte das RKI empfohlen, dass Risikopersonen mit respiratorischen Symptomen bis zum Vorliegen des Testergebnisses bei der Versorgung selbst einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollten (soweit dies toleriert wird). Diese Empfehlung wurde nun auf alle Bewohner*innen bei Kontakt mit anderen ausgeweitet.

Neu ist ebenfalls der Hinweis auf Lüftung und die mögliche Rolle von zentralen Lüftungs- und Klimaanlagen bei der Übertragung und zur Reduktion von Aerosolen in Innenräumen. Dazu verweist die Empfehlung auf umfangreiche Informationen und Hinweise, die eine mit dem RKI abgestimmte Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes gibt.

Zu den vollständigen Hygiene-Empfehlungen des RKI zum Schutz vor Corona für Alten- und Pflegeeinrichtungen kommen Sie hier. Die Empfehlungen wurden am 18. August 2020 aktualisiert.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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