DE: DBfK-Position zur Anwerbung aus dem Ausland

29. November 2018 | News Deutschland | 0 Kommentare

Um den Pflegepersonalmangel zu bekämpfen, ist die Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten in den politischen Fokus gerückt. Mit den vielschichtigen Aspekten dieses Themas hat sich der Bundesvorstand des DBfK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe) auseinandergesetzt und ein umfangreiches Positionspapier erstellt.

Pflegefachkräfte aus dem Ausland sind in Deutschland willkommen, ihre Anwerbung kann aber grundsätzlich nur ein Element neben vielen anderen sein, um den Mangel an Pflegefachpersonen in Deutschland abzumildern. Insgesamt muss beachtet werden, dass die Anwerbung, Vermittlung und Integration ausländischer Pflegefachpersonen einen immensen Aufwand an zeitlichen und personellen Ressourcen erfordert. All das muss in Relation zum erzielten Ergebnis stehen: Erfolgreich sind die Maßnahmen dann, wenn es gelingt, eine ausreichende Anzahl an Pflegefachpersonen aus dem Ausland zu gewinnen, sie langfristig zu beschäftigen und erfolgreich zu integrieren – so dass dies signifikanten Einfluss auf die Reduktion des Pflegepersonalmangels hat.

Das vollständige Positionspapier steht zum Download zur Verfügung:
Position des DBfK zur Anwerbung von Pflegefachpersonen aus dem Ausland

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)