DE: Challenge-Studien: Gezielte Infektion für die Forschung

"Human Challenge Trials" sind unter Wissenschaftern umstritten © APA (dpa)

Berlin (APA/dpa) – Eine Gruppe Freiwilliger lässt sich mit einem potenziell tödlichen Virus infizieren, um so die Menschheit schneller vor ebendiesem schützen zu können: Was klingen mag wie aus einem Science-Fiction-Film, schwebt den Initiatoren der Kampagne „1Day Sooner“ tatsächlich vor.

Das Team um den US-amerikanischen Doktoranden Chris Bakerlee von der Harvard University sucht Menschen, die potenziell bereit wären, gezielt an Covid-19 zu erkranken, um so die Entwicklung eines Impfstoffes zu beschleunigen. Mehr als 14.000 Menschen aus mehr als 100 Ländern haben sich bereits registriert.

Langwierige Studien mit vielen Teilnehmern

Klinische Studien zur Entwicklung eines Impfstoffs bestehen aus mehreren Phasen. Zunächst wird der Wirkstoff unter anderem auf Verträglichkeit getestet, später dann auf seine Wirksamkeit. Hierfür bekommen einige Probanden den Wirkstoff verabreicht, eine zweite Gruppe erhält ein Placebo oder eine Standardtherapie. Klassischerweise überprüft man dann, wer sich auf natürlichem Wege mit dem Erreger infiziert und wer nicht.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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