DE: Auf in die Zukunft!

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Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stärken ambulante Versorgungsstrukturen.

„Land fördert Ausbau von Primärversorgungszentren mit zehn Millionen Euro“, „Angebot Gemeindeschwester plus wird in 2022 weiter ausgeweitet“ – so lauten aktuelle Bekanntmachungen aus den Sozialministerien in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz.

„Nach den Landtagswahlen im vergangenen Jahr hat der DBfK Südwest die jeweiligen Koalitionspartner mit Positionspapieren dazu aufgefordert, die ambulante Pflege neu aufzustellen und vielfältiger zu gestalten. Dies haben wir auch in vielen Gesprächen mit Gesundheitspolitikern thematisiert“, erklärt Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest e. V., und ergänzt: „Wir haben seinerzeit speziell auf das Konzept des Community Health Nursing hingewiesen.“

Der DBfK setzt sich seit langem dafür ein, auch in Deutschland Community Health Nursing zu etablieren. Community Health Nursing (CHN) ist eine Erweiterung des pflegerischen Handlungsfeldes in der Primärversorgung. Als Partner auf Augenhöhe im multiprofessionellen Team der Primärversorgungszentren oder als eigenständige Akteure wie im Modell Gemeindeschwester Plus können die in einem Masterstudiengang weitergebildeten Pflegefachpersonen eine zentrale Rolle in der ambulanten Versorgung einnehmen.

„Die Profession Pflege hat sich schon lange auf die geänderten Bedarfe in der Gesellschaft vorbereitet und eingestellt. Baden-Württemberg und Rheinland- Pfalz stellen nun zukunftsweisende Konzepte auf die Beine. Wir freuen uns sehr, dass wir Gehör gefunden haben und dass die Expertise und Kompetenzen der professionell Pflegenden von der Politik nun erkannt und gefragt werden“ ergänzt Andrea Kiefer.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)