Coronavirus – Zweifel an Effekt von Plasma von Ex-Covid-19-Patienten

Plasmaspende bleibt trotzdem für das Blutspendewesen wichtig © APA (AFP/Desouki)

Peking/Washington/Wien (APA) – Seit rund einem Jahrhundert zur Therapie schwerer Infektionen bekannt, wurde in den vergangenen Wochen die Gabe von Spenderplasma mit Antikörpern von genesenen Covid-19-Kranken in Einzelfällen bei Schwerkranken als „rettend“ bezeichnet. Eine nun mit Korrekturen versehene im Journal der American Medical Association (JAMA) erschienene chinesische Studie lässt am Effekt deutliche Zweifel aufkommen.

Aktuell passt die JAMA-Studie von Lin Li und Autoren von sieben Spitälern in Wuhan auch zu den wissenschaftlichen Befunden von MedUni-Wien-Vakzinologen, Virologen und Pathophysiologen, wonach nur etwa die Hälfte von SARS-Infizierten bzw. Covid-19-Erkrankten später auch wirklich schützende Antikörper aufweisen. Die Therapie mit „Rekonvaleszenten-Plasma“ gegen schwere Infektionserkrankungen, die im frühen 20. Jahrhundert erstmals angedacht und entwickelt wurde, beruht aber gerade auf der Gabe von Plasma von Personen, welche die Krankheit überstanden haben.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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