Coronavirus – Russland macht bei Covid-19-Impfstoff weiter Tempo

Bei der Entwicklung sollen keine Abkürzungen genommen werden © APA (dpa)

Moskau (APA/ag) – Russland drückt bei der Entwicklung seines Corona-Impfstoffs aufs Tempo und will erste Ergebnisse der klinischen Studie mit tausenden Testpersonen Ende Oktober veröffentlichen. Die Geschwindigkeit sei notwendig, da die Pandemie kriegsähnliche Zustände verursache, sagte Alexander Gintsburg, Leiter des Gamaleya-Instituts, das den Impfstoff mit dem Namen Sputnik V entwickelt, der Nachrichtenagentur Reuters in einem kürzlich veröffentlichten Interview.

„Die Menschen sterben wie in einem Krieg“, sagte der Mikrobiologe. Das heiße aber nicht, dass Abkürzungen bei der Entwicklung genommen würden. „Auf keinen Fall.“ Bei den Tests für die Sicherheit und Wirksamkeit von Sputnik V würden alle Anforderungen erfüllt.

Russland hatte Mitte August als weltweit erstes Land einen Corona-Impfstoff zugelassen und damit Kritik von Experten auf sich gezogen. Sputnik V war zu diesem Zeitpunkt weniger als zwei Monate am Menschen getestet worden. Gintsburg verteidigte die frühe Zulassung: „Die Wahl war, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu schützen, oder sie mit dieser tödlichen Infektion Roulette spielen zu lassen.“ Erst am 9. September begann Russland mit einer Studie der Phase III, der eigentlich letzten Forschungsphase vor einer Zulassung, mit 5.000 Freiwilligen.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
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Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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