Coronavirus – Russischer Impfstoff weckt Sorgen vor Virusmutation

22. August 2020 | Covid19 | 0 Kommentare

London (APA/ag) – Die beschleunigte Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Russland schürt bei Experten Sorgen vor einer Mutation des Virus. Sie warnen, dass eine nur teilweise wirksame Impfung eine Mutation fördern könnte. Denn ein unvollständiger Schutz könnte dazu führen, dass das Virus den vorhandenen Antikörpern ausweicht, erklärt Ian Jones, Professor für Virologie an der britischen Universität Reading.

Dadurch könnten Stämme entstehen, die sich dann komplett der Impfung entziehen. „In diesem Sinne ist ein schwacher Impfstoff schlechter als gar kein Impfstoff“, betonte der Experte.

Viren, einschließlich des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, sind dafür bekannt, dass sie ständig mutieren können. In der Regel hat das oft nur geringe oder keine Auswirkungen auf das Risiko, das für Menschen durch sie besteht. Einige Wissenschafter fürchten aber, dass der „evolutionäre Druck“ auf den Erreger durch den Einsatz eines womöglich nicht vollständig schützenden Impfstoffs die Lage verschlimmern könnte.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)