CH: Musiktherapie fördert die Gehirnentwicklung von Frühgeborenen

Verbessertes Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen festgestellt © APA (dpa/Hollemann)

Zürich (APA/ag) – Dass Musiktherapie die Gehirnentwicklung von Frühgeborenen fördert, war aus der Praxis bekannt. Das Universitätsspital Zürich hat nun zusammen mit dem Universitäts-Kinderspital dank einem schonenden Magnetresonanz-Verfahren erforscht, wie das genau vor sich geht.

Die unausgereiften Gehirne von zu früh geborenen Kindern sind anfällig für bleibende neurologische Schäden. Kognitive und psychische Beeinträchtigungen, Verhaltens- und Bewegungsstörungen können sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen. Auch der durch Geräusche und Licht im Klinikalltag ausgelöste Stress wirkt sich schädigend auf Frühchen aus. Ebenso die Abwesenheit des mütterlichen Herzschlags und der Geborgenheit im Uterus.

Studien an Mensch und Tier haben gezeigt, wie wohltuend und heilend Kreative Musiktherapie (creative music therapy, CMT) auf Frühgeborene wirkt. Dabei nehmen speziell ausgebildete Therapeutinnen das Atemmuster und physische Anzeichen etwa von Schmerz oder Unruhe der Kinder auf und unterstützen die Kinder durch Singen und Summen im Wiegenliederstil dabei, sich selber zu regulieren.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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