CH: Der SBK unterstützt die Volksinitiative „Kinder ohne Tabak“, über die am 13. Februar abgestimmt wird.

(C) motortion

Der Zentralvorstand des SBK hat die Ja-Parole zur Volksinitiative „Kinder ohne Tabak“ beschlossen. Sie verlangt ein Verbot von Tabakwerbung, die Kiinder und Jugendliche erreicht.

In der Schweiz ist der Konsum von Tabakprodukten der Staatsfeind Nummer Eins. Tabakkonsum ist der Hauptrisikofaktor für chronische, nicht übertragbare Krankheiten. Es sterben jedes Jahr mehr Menschen an Tabakkonsum als an Covid-19 in den letzten 18 Monaten. Die Schweiz beklagt jährlich 9’500 tabakbedingte Todesfälle, was beinahe 15 Prozent sämtlicher Todesfälle entspricht. Die medizinische und chirurgische, kurative oder palliative Behandlung von Menschen mit Krankheiten, die mit dem Tabakkonsum zusammenhängen, ist oft schmerzhaft. Die Kosten für die Gesellschaft sind aber auch wirtschaftlicher Natur: jährlich werden 3 Milliarden Franken benötigt, um die medizinische
Behandlung von tabakbedingten Krankheiten zu finanzieren.

Um Kinder und Jugendliche vor den Schäden des Tabakkonsums zu schützen, braucht es in erster Linie ein Verbot von Werbung, die auf diese Zielgruppe ausgerichtet ist. Die Auswirkung der Werbung für Tabakprodukte auf Kinder und Jugendliche sind so stark, dass es sämtliche Fachkräfte im Gesundheitswesen braucht, um ihr entgegenzuwirken. Je früher Jugendliche mit dem Tabakkonsum beginnen, desto stärker ist die Abhängigkeit und desto schwieriger ist es, damit aufzuhören. Der SBK sagt darum, gemeinsam mit der Plattform Interprofessionaliät, JA zur Initiative „Kinder ohne Tabak“.

Autor:in

  • markus

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)