Ausschalten von Zellprotein gegen Krebs

Wissenschaftler wollen insbesondere pharmaresistente Arten unschädlich machen

(C) Sirtex

Padua (pte001/28.11.2018/06:00) – Forscher des Dipartimento di Medicina Molecolare an der Università di Padova http://unipd.it haben die bei verschiedenen Krebsarten beteiligten Proteine YAP und TAZ analysiert und herausgefunden, dass diese bei ihrer zerstörerischen Tätigkeit, der schädlichen und hyperaktiven Aggression gegenüber dem sie umgebenden Gewebe, vom Eiweiß BRD4 unterstützt werden.

Weitere Tests am Menschen nötig

„Um die Gründe für dieses unkontrollierte Fehlverhalten zu erforschen, haben wir die Wirkungsweise gesunder Zellen analysiert“, erklärt Projektleiter Stefano Piccolo und fügt hinzu: „Anhand von uns entwickelter Pharmaka konnten wir nachweisen, dass die gezielte Ausschaltung eine wirksame Krebsbekämpfung und insbesondere einen erfolgreichen Kampf gegen pharmaresistente Krebsarten möglich macht.“

Die dazugehörigen Versuche am Menschen seien allerdings noch in der Testphase und die Erkenntnisse über schädliche Nebenwirkungen noch nicht abgeschlossen. Die neue wissenschaftliche Untersuchung ist von der italienischen Krebsforschungsgesellschaft Associazione Italiana per la Ricerca del Cancro http://airc.it finanziell unterstützt worden. Details sind in der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ nachzulesen.

Markus Golla
Über Markus Golla 6823 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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