AT: Wissenschaftsministerium unterstützt neue Vernetzungsplattform „Netzwerk Altern“

Wien (OTS/BMWFW) – „Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor große gesellschaftliche Herausforderungen, eröffnet aber auch neue Chancen für Forschung und Innovation. Deshalb müssen wir das vorhandene Wissen noch effektiver miteinander vernetzen und für die Praxis nutzbar machen“, sagt Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des Starts der neuen Vernetzungsplattform „Netzwerk Altern“. Ziel dieser Initiative ist es, den Austausch zwischen den Disziplinen im Bereich demografischer Wandel und Alterung der Gesellschaft gezielter zu fördern und Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft noch stärker zu forcieren. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium pro Jahr 100.000 Euro zur Verfügung.

„Netzwerk Altern“ kooperiert derzeit mit 23 Partnern aus unterschiedlichen Disziplinen wie den Sozialwissenschaften, Medizin, Sport, Bildung, Biotechnologie sowie Raumplanung und entwickelt sich stetig weiter. Mit „Junge Alter(n)sforschung“ bietet die Plattform auch Nachwuchsforschenden ein Forum, um ihre wissenschaftliche Laufbahn zu fördern und ihre Leistungen sichtbar zu machen.

Eine Projektdatenbank bietet einen Überblick über themenrelevante Forschungs- und Innovationsprojekte und soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit forcieren. Darüber hinaus agiert „Netzwerk Altern“ als österreichweite, unabhängige Servicestelle, die sowohl Forschende als auch Unternehmen zu themenrelevanten Fragen berät.

Zusätzlich startet das Wissenschaftsministerium weitere spezifische Vernetzungsinitiativen wie im Bereich der personalisierten Medizin oder der Wasserwirtschaft, um die Verbindung zwischen Theorie und Praxis aktiv zu fördern und zugleich die österreichische Beteiligung an europäischen Forschungsprogrammen zu erleichtern.

Weitere Infos zur Plattform gibt es online unter https://www.netzwerk-altern.at

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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