AT: Wissenschaftliche Publikation des Institutes für Medizinische Informatik der Tiroler Privatuniversität UMIT am häufigsten zitiert

Vor 25 Jahren erschien die erste Ausgabe des „Journal of American Medical Informatics Association (JAMIA)“. Zum Jubiläum dieser Fachzeitschrift, die sich seither zu einem der führenden wissenschaftlichen Journals im Bereich der Medizinischen Informatik entwickelt hat, wurden jetzt noch einmal die 25 Artikel veröffentlicht, die im letzten Vierteljahrhundert am häufigsten zitiert und damit auch in der wissenschaftlichen Community am meisten diskutiert wurden. Einer dieser ausgezeichneten Artikel wurde 2008 von Wissenschaftlern der UMIT-Institute für Medizinische Informatik und Public Health, Medical Decision Making und HTA veröffentlicht.

Die Erstautorin des Artikels, Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth von Institut für Medizinische Informatik, erinnert sich noch an die Forschungsergebnisse, die damals publiziert wurden: „In einem Übersichtsartikel konnten wir zeigen, dass elektronische Medikationssysteme grundsätzlich die Fähigkeit haben können, die Medikationssicherheit zu verbessern. Konkret wurden 25 Studien zur Wirkung elektronischer Medikationssysteme im Krankenhaus untersucht. Davon zeigten 23 Studien eine Reduktion der Medikationsfehler durch die elektronische Unterstützung. In sechs Studien konnte sogar beobachtet werden, dass dadurch Schädigungen vom Patienten vermieden wurden. Obwohl die Studie klar gezeigt hat, das elektronische Medikationssysteme sehr vielversprechend sind, haben sich derartige Systeme bis heute in Krankenhäusern noch nicht durchgesetzt“.

Das Institut für Medizinische Informatik an der Tiroler Privatuniversität UMIT besteht seit Gründung der Universität im Jahr 2001. Das Institut ist in Forschung und Lehre im Bereich der Gesundheitsinformatik und des Gesundheitsinformationsmanagements tätig. Forschungsschwerpunkte des Institutes liegen in den Bereichen Gesundheitsinformatik, Gesundheits-IT für Arzneimittelsicherheit, klinisches Data Warehousing und in der Analyse von Lernprozessen.

Mit dem Universitätslehrgang „Health Information Management“ hat das Institut das erste rein Online-basierte Studium und der Privatuniversität UMIT entwickelt. Dieses Online-Studium wird unter anderem auch in Kooperation mit Siemens Healthineers weltweit angeboten.

Der ausgezeichnete Artikel “The Effect of Electronic Prescribing on Medication Errors and Adverse Drug Events: A Systematic Review”, der von den UMIT-Wissenschaftlern  Elske Ammenwerth, Petra Schnell-Inderst, Christoph Machan und Uwe Siebert publiziert wurde, ist wie die anderen 24 ausgezeichneten Artikel über den Link https://academic.oup.com/jamia/pages/25-years abrufbar.

Informationen über das Institut für Medizinische Informatik: http://iig.umit.at

Markus Golla
Über Markus Golla 7025 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

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