AT: „Wissen :: schafft :: Struktur“

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Pfeifer

Am Donnerstag, den 3. März 2022 findet in der Aula der Tiroler Privatuniversität Universität UMIT TIROL um 18.00 Uhr die Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Pfeifer mit dem Titel „Wissen :: schafft :: Struktur“ statt. Pfeifer wurde im Oktober 2021 zum Universitätsprofessor für Gesundheitsvernetzung und TeleHealth an die UMIT TIROL berufen. Seit Beginn der Corona-Pandemie modelliert und prognostiziert der Wissenschaftler für das Bundesland Tirol und Südtirol die weitere Entwicklung. Dadurch ist es möglich, Krankenhäuser im Rahmen einer dynamischen Bettenvorhaltung durch die Pandemie zu führen. Die Veranstaltung wird auf Facebook und Youtube live gestreamt. Die Online-Anmeldung bzw. die Streaming-Links sind auf www.umit-tirol.at/antritt-pfeifer hinterlegt.

Daten und deren zugrundeliegende Informationen sind das Gold der Gegenwart. Die Integration und Verschränkung von Daten aus unterschiedlichen Quellen erlauben die Erstellung von akkuraten Modellen, die einen Blick in die Zukunft ermöglichen. Im Rahmen der Antrittsvorlesung „Wissen :: schafft:: Struktur“ werden von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Pfeifer am Beispiel der noch immer andauernden Corona-Pandemie die Entstehung solcher Modelle veranschaulicht, deren Potential dargestellt sowie deren Grenzen aufgezeigt.

Interessierte sind zu dieser Antrittsvorlesung herzlich eingeladen. Für den Besuch der Veranstaltung ist eine Anmeldung notwendig. Für die Veranstaltung ist ein 2-G Nachweis erforderlich. Im Universitätsgebäude sind die aktuellen Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten. Die Veranstaltung wird auf Facebook und Youtube live gestreamt. Die Online-Anmeldung bzw. die Streaming-Links sind auf www.umit-tirol.at/antritt-pfeifer hinterlegt.

Daten und deren zugrundeliegende Informationen sind das Gold der Gegenwart
„Wir leben in einer vernetzten Welt. Überall entstehen Daten und werden irgendwo gespeichert, vielleicht kurz betrachtet und dann wieder vergessen. Dabei sind Daten und deren zugrundeliegende Informationen das Gold der Gegenwart“, sagt Prof. Pfeifer.

Integriert und verschränkt man diese Daten aus unterschiedlichen Quellen, so kann man diese zur Generierung neuen Wissens verwenden. Mittels Verfahren aus der Informatik werden Modelle und Algorithmen erstellt, mit deren Hilfe man die wesentlichen Attribute der Wirklichkeit abzubilden versucht, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Dabei versucht man Fragen zu beantworten, wie sich ein Krankheitsbild bei einem Patienten weiterentwickelt, oder welche Auswirkungen eine gesetzte Maßnahme zu erzielen in der Lage ist.

Am Beispiel der noch immer andauernden Corona-Pandemie wird Prof. Bernhard Pfeifer die Entstehung solcher Modelle veranschaulichen. Er wird zeigen, wie durch Vernetzung Verschränkung von nicht miteinander verbundene Datenquellen, Ergebnisse aus wissenschaftlichen Arbeiten, Informationen aus Registern sowie demographische Daten solche Modelle entstehen, welche dann mittels Simulation in der Lage sind, Fragestellungen zu beantworten. Es wird in diesem Zug dargestellt, welche Potentiale in solchen datengetriebenen Modellen steckt, jedoch auch welche Grenzen ebensolche aufweisen.

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Pfeifer wurde im Oktober 2021 nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Forschung und in der Industrie zum Universitätsprofessor für Gesundheitsvernetzung und TeleHealth an die UMIT TIROL berufen.

Seine wissenschaftliche Tätigkeit umfasst Datenanalytik, Telemedizin sowie epidemiologische Modellbildung. So war er für die Umsetzung des ersten in der Regelversorgung befindlichen Telemonitoring-Programms HerzMobil Tirol mitverantwortlich. Seit Beginn der Corona-Pandemie modelliert und prognostiziert Bernhard Pfeifer für das Bundesland Tirol und Südtirol die weitere Entwicklung. Dadurch ist es möglich, Krankenhäuser im Rahmen einer dynamischen Bettenvorhaltung durch die Pandemie zu führen.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)