AT: Weltfrauentag – Medizin immer noch auf Männer fokussiert

Alexandra Kautzky-Willer (li.) und Sabine Fröhlich © la pura/APA-Fotoservice

Wien (APA) – Auch wenn Frauen in Österreich eine statistische Lebenserwartung von 84 Jahren erreichen – und somit im Durchschnitt um 4,7 Jahre länger als Männer leben – liegen sie bei den gesunden Jahren gleichauf. Die Gründe sind vielfältig, mit individueller Gendermedizin könnten viele Risikofaktoren minimiert werden, hieß es bei einem Pressegespräch in Wien anlässlich des Weltfrauentags.

Bei beiden Geschlechtern werden Lebenserwartung und Lebensqualität zu einem gewissen Teil vom Lebensstil beeinflusst, erläuterte Gendermedizinerin Alexandra Kautzky-Willer von der MedUni Wien. Bis zu zwei Jahre der längeren Lebenserwartung von Frauen sind biologisch bedingt, einen großen Teil machen Lebensstilfaktoren aus. Individuelle Medizin und zielgerichtete Prävention können die Spanne der gesunden Jahre deutlich erhöhen: So kann etwa eine Schwangerschaft als „ein Stress-Test für den weiblichen Organismus“ dienen, schilderte Kautzky-Willer. „Diabetes oder Bluthochdruck in dieser Phase können Indikatoren auf Erkrankungen in späteren Jahren sein.“

Den kompletten Artikel finden Sie unter: APA Science

Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Markus Golla
Über Markus Golla 8478 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Lehrer für Gesundheit- und Krankenpflege (Studium Umit/Wien)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen