AT: Universitätsklinikum St. Pölten: Mentoring für leitendes Pflegepersonal

13. Dezember 2022 | News Österreich

Das Mentoringprogramm am Universitätsklinikum St. Pölten wurde im Jahr 2022 implementiert und ist an neu besetzte pflegerische Führungskräfte adressiert. In diesem Programm soll eine professionelle Arbeitsbeziehung begründet werden, in der MentorIn und Mentee über einen Zeitraum von einem Jahr zusammenarbeiten und in welchen die MentorIn das professionelle Wachsen des Mentee in die Rolle der Stationsleitung/pflegerischen Leitung einer Organisationseinheit unterstützt.

Eine Mentorin oder ein Mentor ist eine erfahrene Führungskraft, die systematisch in die Entwicklung von MitarbeiterInnen in neuer Leitungsfunktion investiert, um zukünftig den strategischen und organisationalen Bedarf des Unternehmens zu decken. Die MentorInnen werden vorab für diese Aufgabe geschult. Derzeit stehen im Universitätsklinikum St. Pölten fünf ausgebildete MentorInnen zur Verfügung.

Für die Auswahl der Mentorin oder des Mentors ist es nicht wichtig, eine Expertise im medizinischen Fachgebiet des Mentee zu besitzen, sondern richtet sich nach der jeweiligen Zielsetzung und den individuellen Bedürfnissen. Informationen zum Mentoring-Prozess sind vertraulich und werden ausschließlich zwischen MentorIn und Mentee ausgetauscht. Die Unterstützung ist dabei auf formaler, organisatorischer aber auch psychosozialer Ebene.

Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe und soll von Respekt und Verständnis getragen sein. Mit dieser gezielten Maßnahme sollen die pflegerischen Führungskräfte in ihren täglichen Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden.

Die Mentor*innen am Bild: Die MentorInnen STL Robert Radev, BSc (1. v.l. – Neurochirurgie), STL Mariella Janda, (3. v.l.- Neurologie 2), STL Petra Reiterlehner (3. v.r. – Chirurgie OP) und STL Mag. Sabine Gubi (2. v.r. – 3. Med., Intensiv 1) mit den Projektentwicklern STL Edith Trinkl (2. v.l. – Gynäkologie), STL Karoline Haslinger, BSc (4. v.l. – Anästhesie, Intensiv 1) STL Andrea Lichtenschopf (4. v.r. – 2. Med., Station 2) und Bereichsleitung Rene Kleinbauer, BSc, MA (1. v.r.)

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)