AT: Universitätsklinikum St. Pölten: Innovatives Reanimationstraining

DGKP Markus Korntheuer, DGKP Patrick Pernerstorfer, Pflegedirektorin PhDr. Michaela Gansch, MSc, Karin Obricht, BSc, Daniela Stadler, BA, MA, Rene Kleinbauer, BSc, MA, Stellv. Pflegedirektor Oliver Loiskandl, BSc, MSc

Im Universitätsklinikum St. Pölten werden alle MitarbeiterInnen regelmäßig zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen geschult, um in Akutsituationen richtig reagieren zu können. Zwei Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger haben nun eine innovative Form des Reanimationstrainings entwickelt, welches auch in Zeiten der Pandemie umgesetzt werden kann.

Unter einer Reanimation versteht man die Wiederbelebung mittels Herzdruckmassage und Beatmung bei einem Kreislauf- und Atemstillstand. Schnelles Handeln ist hier besonders wichtig, weil das Gehirn bereits nach ca. drei Minuten zu wenig Sauerstoff erhält und irreversible Schäden auftreten können. Die richtige Vorgangsweise bei Reanimationen erhöht dramatisch die Überlebenschance der PatientInnen. Neben den Wiederbelebungsmaßnahmen ist es von Bedeutung, die Ursache zu diagnostizieren und zu behandeln.

Diese Trainings sind in Zeiten der Pandemie jedoch nur bedingt umsetzbar. Um die wichtigen Schulungen trotz Pandemie durchführen zu können, haben zwei Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger des Universitätsklinikums St. Pölten eine innovative Form des Reanimationstrainings entwickelt.

Die theoretischen Grundlagen werden in einem Video vermittelt, die Wissensüberprüfung erfolgt ebenfalls online anhand eines Fragebogens. Jede Mitarbeiterin/jeder Mitarbeiter kann von ihrem/seinem Arbeitsplatz auf diese Inhalte zugreifen und sich individuell und zeitunabhängig damit auseinandersetzen.

Über Markus Golla 9545 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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