AT: Treffen der Ärzte-Spezialisten beim 12. ARGE MED-Kongress

Mag. Marcel Mittendorfer - ARGE MED
Wien/Pöllauberg (pts/20.03.2019/09:15) Im steirischen Pöllauberg fand der 12. Kongress der ARGE MED statt. Die ARGE MED, als die österreichweite Arbeitsgemeinschaft der spezialisierten Ärzte-Versicherungsmakler, stellte sich diesmal unter anderem aktuellen Problematiken rund um Ordinationsgründung, Berufsunfähigkeit und dem brandaktuellen Thema Pflegeversicherung. Die ARGE MED sieht sich in diesen Fragen als Vorreiter und Begleiter für ein ganzes Arztleben.Alljährlich treffen sich rund 50 Versicherungsberater, die sich in Österreich auf die Absicherung von Ärzten und Zahnärzten spezialisiert haben, um den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Absicherung ihrer besonderen Klientel zu besprechen. Krankheit, Invalidität, Berufsunfähigkeit – das Gesetz der großen Zahl gibt am Ende immer der Statistik Recht und lässt diese Schicksalsschläge für manche Arztklienten bittere Realität werden: Der erlernte Beruf kann nicht mehr ausgeübt werden, das Einkommen fällt weg, oder erhebliche Kosten für die Rehabilitation und die Anpassung der Wohn- und Lebenssituation fallen an. In jedem Fall tritt eine nachhaltige Veränderung der Lebenssituation ein.

„Das ist der Moment, der die Sicht auf die Absicherungen eines niedergelassenen Arztes fundamental ändert“, erklärt Mag. Marcel Mittendorfer, Obmann der ARGE MED: „Die Frage ‚Habe ich eh nichts doppelt oder zu viel versichert?‘ wird abgelöst durch die Frage: ‚Bin ich dafür auch ausreichend versichert?'“

Die Aufgabe der ARGE MED-Spezialisten – und nicht zuletzt des jährlichen Kongresses – sei es, zu einem solchen Zeitpunkt diese Frage guten Gewissens für den Klienten mit ‚Ja‘ beantworten zu können, so Mittendorfer.

Fixpunkt der Branche

Die Veranstaltung gilt innerhalb der Branche als Fixpunkt: Was beim ARGE MED-Event an ärztlichen Sonderthemen berücksichtigt und vorgetragen wird, wird in keiner Versicherungsveranstaltung des Landes derart intensiv behandelt. Wer hierher kommt, beschäftigt sich tagtäglich mit den speziellen Anforderungen dieser Klientel, für die der normale Versicherungsmarkt und der üblicherweise selten mit Ärzten in Kontakt tretende Versicherungsberater kaum Verständnis haben. Das 2-tägige Programm geht entsprechend ins Detail, blickt aber immer auch über den Tellerrand: So finden sich auch zahlreiche Professionisten anderer Branchen – vor allem Steuerberater und Rechtsanwälte, die ebenfalls auf Ärzte als Klienten spezialisiert sind – als Gäste und Referenten.

Zentrale Themen des 12. ARGE MED-Kongresses waren diesmal:

– Unfallversicherung für Ärzte und Zahnärzte: In keiner Versicherungssparte sind Ärzte dermaßen privilegiert. In Sonder-Rahmenvertragslösungen verfügen Ärzte in Österreich über Absicherungsmöglichkeiten nach Unfällen wie keine andere Bevölkerungsgruppe und können so den vom obersten Gerichtshof bestätigten üblichen Restriktionen für den privaten Unfallversicherungsschutz ausweichen.

– Unterbrechungsversicherung („BUfT“): Das Sonderthema für niedergelassene Ärzte schlechthin. Die ARGE MED hält österreichweit jene Sonderlösungen aufrecht, wonach psychische Erkrankungen weiterhin vollumfänglich mitversichert werden können, während im Unterbrechungsfall ein Kündigungsverbot für das Versicherungsunternehmen gilt.

– Pflegevorsorge: Zusammen mit den anderen Freien Berufen stehen den Ärzten und Zahnärzten Sonderlösungen für die private Pflegevorsorge zur Verfügung – ein Thema das vor der sich zunehmend rascher wandelnden Altersstruktur der Bevölkerung massiv an Bedeutung gewinnt.

– Cybersecurity: Bei über 400.000 neu entdeckten Schadprogrammen pro Tag in Österreich und Deutschland ist die Frage nicht ob, sondern wann auch eine Ordination in einem kritischen Moment im schlimmsten Fall durch einen Hacker- oder Schadsoftwareangriff lahmgelegt wird. Die weitreichenden, nicht zuletzt auch rechtlichen und finanziellen Folgen sind inzwischen auch für niedergelassene Ärzte auf Industrieniveau absicherbar.

Hilfe bei Gründung und Standortwahl

Ein wichtiger Punkt betrifft auch die weitere Vernetzung der Experten: Die ARGE MED ist österreichweit in den Verbund der Ärztespezialisten http://www.aerzte-spezialisten.at eingetreten. Mediziner finden dort für jede Phase Ihrer Selbstständigkeit und praktisch für jeden Bedarf und jede Situation entsprechende Spezialisten in der jeweiligen Region.

„Als Risk Manager und Versicherungsmakler verstehen wir uns grundsätzlich als ‚Garant für den Plan B'“, wie Obmann Mag. Marcel Mittendorfer hervorhebt. Er möchte das aber künftig mit der ARGE MED noch weiter fassen und legt einen neuen Fokus auch auf die Gründungsphase. ARGE MED und MedMedia präsentieren daher seit einigen Monaten das erste österreichweite Analysewerkzeug für Ordinationsstandorte. Die Standortanalyse liefert schnell und unkompliziert qualitative Kriterien für jeden möglichen neuen Standort in ganz Österreich und ermöglicht damit, den Erfolg von Ärzten und Zahnärzten im niedergelassenen Bereich zu erhöhen bzw. planbarer zu machen.

„Damit wir unseren Ärzten auch beim Plan A noch besser zur Seite stehen können“, so Mittendorfer. „Denn das macht die Versicherungsspezialisten der ARGE MED zum verlässlichen Begleiter für ein ganzes Arztleben.“

Informationen zur ARGE MED
Die ARGE MED ist ein Spezialisten-Netzwerk für die professionelle Beratung und Servicierung von Ärzten und Zahnärzten in Österreich im Bereich der Risikoabsicherung. In fachübergreifender, enger Kooperation mit anderen Experten, wie auf Ärzte spezialisierte Steuerberater und Rechtsanwälte, werden die für den Klienten besten Lösungen am Versicherungsmarkt gesucht und einzigartige Spezialprodukte entwickelt.

Karin Eder
Über Karin Eder 213 Artikel
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Advanced Practice Nurse, Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege, Leitung Bereich Gerontologie und Validation im Ausbildungszentrum des Wiener Rotes Kreuzes GmbH.

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