AT: Technologiegespräche: Probleme mit Daten behinderten Covid-Forschung

Laut Thurner in vielen Fällen kein Austausch möglich © APA (Hochmuth)

Alpbach/Wien (APA) – Wie Probleme mit Daten die Covid-Forschung behinderte, schilderte der Chef des Complexity Science Hub Vienna (CSH), Stefan Thurner, bei den Alpbacher Technologiegesprächen. So scheiterte rund die Hälfte der im Zuge der Corona-Pandemie aufgesetzten Projekte der Forscher einfach daran, dass kein Austausch von Daten möglich war, sagte der Komplexitätsforscher.

Zu einem frühen Zeitpunkt der Corona-Pandemie sei man am CSH von der Politik gebeten worden, wissenschaftliche Expertise einzubringen. In Folge seien 18 Projekte aufgesetzt worden, aber „viele Dinge haben dabei nicht funktioniert“, so Thurner bei einer Diskussion zum Thema „Komplexitätsforschung – Corona und die Konsequenzen“. Der Grund seien Probleme mit Daten gewesen, welche die Forscher für ihre Arbeit benötigen.

Dies habe einerseits die Qualität der Daten betroffen, die für die Modelle der Komplexitätsforscher nicht ausreichend gewesen sei, andererseits die Tatsache, dass die Besitzer der Daten nicht bereit gewesen seien, diese zu teilen – aus welchen Gründen auch immer, so Thurner.

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Mit freundlicher Genehmigung der APA Science

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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