AT: Tag der Pflege und Betreuung in den Häusern zum Leben

Aida Alilovic, Pflegeassistentin in den Häusern zum Leben. (C) KWP/Hofmarcher

Im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) werden Pflege und Betreuung als Einheit gesehen. Die Teams arbeiten interdisziplinär, über 80 Berufsgruppen stehen im Dienste der BewohnerInnen und KlubbesucherInnen. Daher haben die Häuser zum Leben und Wiener PensionistInnenklubs den „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai kurzerhand zum „Tag der Pflege und Betreuung“ aller gemacht.

Mehr als 4.800 MitarbeiterInnen sind im KWP tätig. Von der Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege bis zur Waschküche, von der Klubbetreuung bis zur Rezeption, von der Haustechnik über die Psychologie und der Sozialarbeit bis hin zu den Servicekräften der Küche – „Sie alle sorgen mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft tagtäglich dafür, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitglieder der Klubs in Würde leben und altern können“, so Geschäftsführer Mag. Christian Hennefeind.

Die Arbeit der Menschen in Pflege und Betreuungsberufen ist gesellschaftspolitisch wichtig und wertvoll, jede einzelne Person zählt. „Wir nehmen den Aktionstag auch zum Anlass, um Stimmen in der Pflege und Betreuung eine Bühne zu geben„, so Hennefeind. „Seit Beginn der Pandemie leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Außergewöhnliches und wir alle sollten dies anerkennen und wertschätzen. Als eine der tragenden Säulen des Wiener Sozialsystems stehen wir vor allem durch sie seit über 60 Jahren als Garant für Lebensqualität und Selbstbestimmtheit im Alter.“

Ausgezeichnete Pflege

Die Auszeichnung „PflegerIn mit Herz“ ging dieses Jahr in Wien in der Kategorie „Pflege- und Betreuungsberufe“ an Marija Stefanovic, Pflegeassistentin und Demenztrainerin der Häuser zum Leben. Ihre Leistungen und die Ehrung stehen beispielhaft für den Einsatz aller MitarbeiterInnen der Häuser zum Leben und Wiener PenionistInnenklubs.

KWP als Arbeitgeber

Im Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser steht der Mensch im Mittelpunkt. Das gilt für BewohnerInnen wie KlubbesucherInnen – aber auch für die MitarbeiterInnen. Gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote und die Förderung von Fachkarrieren legen den Grundstein für professionelles Arbeiten. Kostenlose Gesundheitsangebote und Supervision unterstützen im Praxisalltag.

Mehr als ein krisensicherer Job: Ein Projektnetzwerk ermöglicht MitarbeiterInnen ihre innovativen Ideen einzubringen und umzusetzen und damit ihren Arbeitsalltag selbstbestimmt zu gestalten. Kreativität und Innovation in der Unternehmenskultur ermöglichen Visionen, lassen den Erfindergeist wachsen und machen Mut für Veränderung.

Über Markus Golla 10208 Artikel
Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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