AT: StudienteilnehmerInnen gesucht: Demenz: Technische Mittel sollen helfen, Alltag besser zu bewältigen

Selbst mitwirken an der Forschungsarbeit gegen das Vergessen

130.000 ÖsterreicherInnen leiden an Demenz/Alzheimer. Für betroffene Menschen werden neue technische Hilfsmittel immer wichtiger. Menschen, die von Demenz betroffen sind und in Oberösterreich leben, haben nun selbst die Möglichkeit, in zwei internationalen Projekten (mit Beteiligung der MAS Alzheimerhilfe) mitzuwirken, um neue Lösungen zu erproben und technische Lösungen für den Alltag zu entwickeln.

Im Projekt „Dayuide“ geht es darum, dass Menschen mit Demenz, den Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen können. Informationstechnologische Programme werden als Erinnerungshilfen und Alltagsunterstützer sinnvoll eingesetzt. Die technische Unterstützung (mittels Smartphone/Handy) soll älteren Menschen erlauben, den gewohnten Lebensstandard und die Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden weiterzuführen. Beispielsweise können so Angehörige besser über kritische Situationen der Betroffenen informiert werden. Neuartige, ortsspezifische Erinnerungsfunktionen und Anleitungen (Bspl. Einnahme von Medikamenten, Geburtstage von Angehörigen/Freunden,…) leisten Unterstützung.

Im Projekt Co-Train werden der Person mit Gedächtnisproblemen via Handy oder Smartwatch körperliche Übungen übermittelt. Die Testphase wird durch eine/n Physiotherapeuten/in und MitarbeiterInnen der MAS Alzheimerhilfe begleitet und evaluiert. Die Unterstützung hat das Ziel, die Lebensqualität von Betroffenen zu steigern und körperliche Gebrechlichkeit zu verhindern. Mit dieser Methode soll der Gebrechlichkeit im Alter entgegengewirkt werden. Zudem wird die Alltagskompetenz gefördert, Sturzprävention geschult und allgemein ein gesundheitsbewusster Tagesablauf gewährleistet werden.

Machen Sie mit!

Für beide Projekte sucht die MAS Alzheimerhilfe noch Personen, die die erste Version des Gerätes ausprobieren und Verbesserungsvorschläge machen.

Wer Interesse hat und mitmachen möchte, kann sich gerne melden bei

elisabeth.linsmayer@mas.or.at; Tel.: 0664/8546693 oder carmen.viereckl@mas.or.at, 0664/8548157, aber natürlich auch in jeder Demenzservicestelle der MAS Alzheimerhilfe.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)

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