AT: Studentenleben im Pensionisten-Wohnhaus

Die Miete von 220 € wird von den Studierenden mit 20 Stunden im Monat sozialem Engagement in den Häusern ergänzt. (C) KWP/Zilberberg

Das Projekt „StudentInnen-Wohnen“ in den Häusern zum Leben in Kooperation mit dem jungen Sozialunternehmen Wohnbuddy startet im Herbst 2019 in das dritte Jahr.

Wien (OTS) – Innovativ und am Puls der Zeit: Jung und Alt unter einem Dach. Die neuerliche Vertragsverlängerung mit Wohnbuddy unterstreicht den großen Erfolg des Generationen übergreifenden Wohnprojektes.

Wohnen mit Mehrwert

Die Pilotphase lief im Jahr 2017 im Pensionisten-Wohnhaus Maria Jacobi an. Schnell stand fest: Das wird ein längerfristiges Wohnprojekt! Denn hier entstehen Beziehungen der besonderen Art. Die BewohnerInnen freuen sich über den frischen Wind und die Studierenden profitieren sowohl von der Lebenserfahrung der älteren Generation als auch vom günstigen Wohnraum. Inzwischen werden in 10 (von 30) Häusern zum Leben Zimmer an Studierende vergeben.

7.000 Stunden soziales Engagement

Die Miete von 220 € wird von den Studierenden mit 20 Stunden im Monat sozialem Engagement in den Wiener Pensionisten-Wohnhäusern ergänzt. Vom Kaffeeplausch über gemeinsames Musizieren bis hin zu Hilfestellungen mit dem Smartphone bringt sich jede/r dort ein, was er/sie gut kann und gerne macht. So sind in 2 Jahren über 7.000 Stunden kreatives Miteinander der Generationen zusammengekommen – unzählige gemeinsame Momente für Jung und Alt.

In der Regel sind es Doppelwohnungen (ca. 43 qm, 2 Zimmer), in denen zwei StudentInnen Platz finden. Die Wohnungen sind zentral gelegen, Heizung und Strom sind inklusive, es gibt kostenloses WLAN und täglich frisch gekochtes Mittagessen zu günstigen Preisen.

Wichtig zu wissen: Die Wohnungen werden erst dann Studierenden zur Verfügung gestellt, wenn sie nicht an SeniorInnen vergeben werden konnten.

„Diversität wird bei uns groß geschrieben. Projekte wie dieses fördern das Verständnis der Jungen und bereichern den Alltag unserer älteren Bewohnerinnen und Bewohner. Ich freue mich, dass wir diese sinnbringende Kooperation mit Wohnbuddy um ein weiteres Jahr verlängern konnten“, so Bereichsleiter der Häuser zum Leben Simon Bluma.

Auch Manuel Schuler, einer der GründerInnen von Wohnbuddy, begrüßt die verlängerte Zusammenarbeit: “Wir wollen unseren Service mehr und mehr Menschen in Wien zur Verfügung stellen. Und die Kooperation mit den Häusern zum Leben hat uns diesem Ziel ein Stückchen näher.“

Markus Golla
Über Markus Golla 5368 Artikel
Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Studiengangsleitung (FH) und Vortragender im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege, Kommunikation & Projektmanagement, Pflegewissenschaft BScN (Absolvent UMIT/Wien), Kommunikationstrainer & Incentives-Experte, Masterstudent Pflegewissenschaft (UMIT/Hall)

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