AT: SPÖ-Kucher zu Gesundheitsbudget: Für Großkonzerne sitzt das Geld locker, für die Gesundheit ist keines da

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Regierung zeigt ihr unsoziales Gesicht: Kein Geld für die Pflege, kein Coronabonus für Rettungssanitäter*innen

Hart ins Gericht mit der verfehlten Gesundheitspolitik von ÖVP und Grünen geht Philip Kucher, SPÖ-Gesundheitssprecher, heute im Rahmen der aktuellen Budgetdebatten im Nationalrat. „In der größten Gesundheitskrise investiert die Regierung viel zu wenig in das Gesundheitssystem. Das Geld sitzt locker, wenn es um eine Milliarde für die großen Konzerne geht, aber für die Gesundheit der Österreicher*innen haben ÖVP und Grüne kein Geld. Die Regierung macht nichts, damit alle Menschen auch die gleich guten Gesundheitsleistungen bekommen. Das ist zynisch“, so Kucher in seiner Rede heute im Parlament.

Als Beispiel dafür, dass die Regierung völlig auf den Gesundheitsbereich vergisst, nennt Kucher die Pflegemisere. „Da gibt es nur leere Versprechen, aber keine Handlungen. Wer jetzt kein Geld in den Pflegebereich fließen lässt, hatte es offenkundig nie vor“, so der SPÖ-Gesundheitssprecher in Richtung Regierungsbank.

Auch bei der Auszahlung des Coronabonus zeige sich das wahre Gesicht der Bundesregierung: „Wie kann man nur mitten in dieser Krise den Coronabonus so verschleppen und verspätet auszahlen und dann erst recht auf jene Menschen vergessen, die ebenfalls Tag und Nacht für uns da waren, nämlich die vielen Rettungssanitäter*innen in den vielen Organisationen? Diese Menschen bekommen nichts, mir geht das nahe, der Regierung ist das egal und sie zeigt ihr wahres, unsoziales und zynisches Gesicht“, so Kucher abschließend.

Autor:in

  • Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)