AT: Seltene Erde als Kontrastmittelrückstand in Knochen entdeckt

30. April 2020 | News Österreich | 0 Kommentare

Wien (APA) – Gadolinium kommt normalerweise im menschlichen Körper nicht vor. Deshalb waren Forscher der Technischen Universität (TU) Wien überrascht, als sie dieses zu den „Seltenen Erden“ zählende Element bei einer Untersuchung menschlicher Knochenproben nachwiesen. Vermutlich handelt es sich um Rückstände eines MRT-Kontrastmittels, berichten die Wissenschafter im Fachjournal „Nature Scientific Reports“.

Anna Turyanskaya aus dem Team von Christina Streli vom Atominstitut der TU Wien wollte eigentlich die Mangan-Verteilung in verschiedenen Knochenproben ermitteln, um Unterschiede zwischen Knochen mit und ohne Osteoporose zu untersuchen. Dazu führte sie Röntgenfluoreszenz-Analysen am Elektronen-Synchrotron ANKA in Karlsruhe (Deutschland) durch.

Autor:in

  • Markus Golla

    Studiengangsleiter "GuK" IMC FH Krems, Institutsleiter Institut "Pflegewissenschaft", Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewissenschaft BScN (Umit/Wien), Pflegewissenschaft MScN (Umit/Hall)